Zu Zukunft der Kommunikation ist mobil
01.06.2011 · Mobile · Media-StudieDie Studie vermittelt ein genaues Bild der aktuellen weltweiten Nutzer mobiler Endgeräte und zeigt auf, welchen Einfluss Mobilfunk auf unsere zukünftige digitale Welt haben wird
Deutschlandweit gehört das Handy vor Laptops, Kameras und MP3-Playern zu den meistgenutzten mobilen elektronischen Geräten. Bereits heute gibt es hierzulande mit 107,2 Millionen Mobiltelefonen mehr Handys als Einwohner (81,8 Millionen). Viele besitzen bereits ein Smartphone, andere haben vor, sich eines anzuschaffen. Dabei schlagen die Deutschen im internationalen Vergleich häufig im Internet zu (29 Prozent). Jedoch fast genauso viele haben ihre letzte Kaufentscheidung für ein Handy im Laden ihres Netzanbieters getroffen (27 Prozent). Erst wenige kauften bisher ihr mobiles Endgerät im Elektrohandel (12 Prozent) oder in einem Handyshop (zehn Prozent). So lauten einige der Ergebnisse einer TNS-Studie, die Mobilfunknutzer und -nichtnutzer in 43 Ländern zu ihrer Nutzung bzw. zukünftigen Nutzung von mobilen Angeboten und Services befragt hat.
Bei ihrem nächsten Mobiltelefon wünschen sich 49 Prozent der Befragten einen Touchscreen, für 21 Prozent ist ein schneller Internetzugang unerlässlich. Überall seine Emails senden und empfangen zu können ist 15 Prozent der Handynutzer wichtig, 13 Prozent wollen jederzeit Navigationsdienste nutzen können. Aber nicht nur die neuen Features, sondern auch altbekannte Funktionen stehen auf der Liste der gewünschten Handyausstattung, so beispielsweise SMS, Kamera und Musik.
Im Schnitt haben die Deutschen 125 Euro für ihr letztes Handy ausgegeben, sind aber bereit für das nächste mehr springen zu lassen: 161 Euro. 16- bis 21-Jährigen sind die neuen Funktionen mehr wert als anderen Altersgruppen (213 Euro). Mobil in sozialen Netzwerken zu surfen gilt als der größte Trend. Während die mobilen Internetnutzer in den letzten Jahren vornehmlich an Informationen interessiert waren, ist hier nun eine deutliche Verschiebung in Richtung Unterhaltung zu beobachten. 2010 haben 39 Prozent der mobilen Internetnutzer angegeben, Nachrichtenseiten zu besuchen, in diesem Jahr sind es nur noch 30 Prozent. Zugenommen hat hingegen der Anteil der Nutzer, die angeben, Shoppingseiten (Zuwachs von 20 Prozent auf 31 Prozent) oder Unterhaltungsseiten (Zuwachs von sieben auf 18 Prozent) mobil zu besuchen.








