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Social Media: Web 2.0 oft stiefmütterlich behandelt
Social Media: Web 2.0 oft stiefmütterlich behandelt

Konzerne nutzen Social Media noch strukturlos

25.08.2011 · Online/ Internet · Media-Studie
Universität Leipzig
Universität Leipzig

Leipziger Forscher haben untersucht, inwieweit börsennotierte Unternehmen Social-Media-Plattformen nutzen

Die Zahl der Unternehmen, die auf Social Media-Plattformen präsent sind, steigt. Doch inwieweit börsennotierte Unternehmen diese für sich nutzen, haben nun Leipziger Forscher untersucht.

Das erstaunliche Ergebnis: Die meisten Aktiengesellschaften haben noch keine konsistenten Strategien für die Kommunikation mit Investoren im Netz. Dabei können bestimmte Informationen aufgrund der Schnelligkeit des Internets die Reputation eines Unternehmens in wenigen Minuten zerstören. Bei Aktiengesellschaften kann das erhebliche Folgen auf Aktienkurse und Unternehmenswerte haben.

Im Vergleich zwischen den Ländern fällt auf, dass die US-Unternehmen die ganze Bandbreite der durch Social Media zur Verfügung stehenden Funktionen nutzen. Sie informieren und strukturieren Informationen, interpretieren Meinungen und vernetzen sich mit Investoren. Japanische Unternehmen beschränken sich dagegen vorwiegend auf Information ihrer Aktionäre. Französische Aktiengesellschaften legen besonderen Wert auf die Aufbereitung anlegerrelevanter Informationen. Ungeachtet der globalen Reichweite der Finanzmärkte und einheitlicher Social-Media-Technologien spielen kulturelle Faktoren, Unterschiede im Anlegerverhalten und bei der Social-Media-Nutzung eine große Rolle, so die Forscher.

Universität Leipzig

Friederike Rohland
+49 341 97-35031
friederike.rohland@uni-leipzig.de
 
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