Europäischer Handel geht vorsichtig optimistisch Richtung Zukunft
20.06.2011 · Wirtschaft/Wirtschaftsstimmung · Markt-StudieDie Studie bietet einen europaweiten Überblick über die handelsrelevanten Kennziffern GfK Kaufkraft, Einzelhandelsumsatz, Anteile der Einzelhandelsausgaben an den Gesamtausgaben der Bevölkerung, eine Umsatzprognose für 2011, Inflationsraten, sowie die Verkaufsflächenausstattung und -leistungen der europäischen Länder.
Im vergangenen Jahr hatte jeder Europäer durchschnittlich 1.945 Euro zur Verfügung, 2,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Unterschiede zwischen den Ländern und Regionen sind allerdings enorm: Die Differenz zwischen den kaufkraftstärksten Europäern, den Liechtensteinern, und den kaufkraftschwächsten, den Moldawiern, beträgt rund 48.200 Euro. So lauten einige der Ergebnisse einer GfK GeoMarketing-Studie, die im Auftrag des ESCT, dem European Shopping Center Trust, durchgeführt wurde.
Der Einzelhandelsumsatz ist 2010 im Vergleich zu 2009 um 4,8 Prozent gewachsen, wobei die Türkei und Russland mit +22,4 bzw. 16,3 Prozent die größten Zuwächse verbuchen konnten. Jedoch steht in beiden Ländern dem Zuwachs eine hohe Inflationsrate (über sechs Prozent) gegenüber und das starke Wachstum ist außerdem auf Wechselkurseffekte zurückzuführen. Für dieses Jahr prognostiziert GfK GeoMarketing ein Umsatzwachstum von 2,8 Prozent in Europa.








