Europa handelt im leichten Aufwind
14.07.2011 · Handel · Markt-StudieDie Studie bietet einen europaweiten Überblick über handelsrelevante Kennziffern.
Die Kaufkraft in Europa steigt und der europäische Handel kann wieder vorsichtig optimistisch in die Zukunft blicken. Im vergangenen Jahr hatte jeder Europäer 11.945 Euro zur Verfügung. Das waren 2,1 Prozent mehr als noch 2009. Auch der Einzelhandelsumsatz ist im letzten Jahr gegenüber dem vorletzten gestiegen (plus 4,8 Prozent), wobei die Türkei (plus 22,4 Prozent) und Russland (plus 16,3 Prozent) die größten Zuwächse verbuchen konnten.
Die Unterschiede zwischen den Ländern und Regionen sind allerdings enorm: die Differenz zwischen den kaufkraftstärksten Europäern, den Liechtensteinern, und den kaufkraftschwächsten, den Moldawiern, beträgt rund 48.200 Euro. Das fand eine aktuelle Studie, die GfK Geomarketing durchgeführt hat, heraus.
Für das Jahr 2011 prognostiziert GfK GeoMarketing ein Umsatzwachstum von 2,8 Prozent in Europa. Der preisbereinigte Zuwachs könnte aber angesichts der anziehenden Inflation in vielen Ländern geringer ausfallen. Die einzigen Länder mit Negativtrend bei der Umsatzentwicklung sind Portugal, Irland, Griechenland und Spanien.








