Bedeutung von Social Media wächst weiter
30.07.2010 · Internet/ Online · Media-StudieDie Studie zeigt, welchen Stellenwert Social Media bei europäischen Unternehmen einnimmt, welche Anforderungen damit an die Firmen gestellt werden und wie hoch die Budgets für verschiedene Werbeaktivitäten ausfallen.
Rund 45 Prozent der europäischen Unternehmen wollen die Budgets für Social-Media-Aktivitäten weiter erhöhen, denn die zunehmende Bedeutung der Kommunikation mit den Zielgruppen ist den Führungskräften der Firmen bewusst. 27,7 Prozent der befragten Spitzenmänner glauben, dass diese Ausgaben durch Umschichtung auf Kosten der Werbebudgets erfolgen. 21,7 Prozent vermuten eine Budgeterhöhung für Social-Media-Aktivitäten. Allerdings bleibt für 46,7, Prozent der Befragten Public Relations weiterhin das effizienteste Kommunikationsmittel, gefolgt von Internet Marketing (45,3 Prozent) und Werbung (37,2 Prozent). Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie des PR-Netzwerks Eurocom Worldwide und Schwartz Public Relations.
Mehr als ein Drittel (37 Prozent) der befragten Technologie-Unternehmen betreibt inzwischen ein Corporate Blog (2009: 33 Prozent). Knapp 56 Prozent der bloggenden Unternehmen tun dies, um die Interaktion mit Kunden zu verbessern. 34 Prozent bloggen, um das eigene Profil im Netz zu schärfen und sich in der Branche zu positionieren. Allerdings betreiben noch 60 Prozent der Betriebe noch kein Corporate Blog. Als Grund dafür wird vor allem Zeitmangel angegeben (38,9 Prozent). 31,5 Prozent sehen keinen Mehrwert in einem Unternehmensblog und 15,7 Prozent haben noch nicht darüber nachgedacht. 13,7 Prozent haben die Befürchtung, die Kommunikation nicht mehr steuern zu können und die Kontrolle zu verlieren.
Obwohl viele Firmen kein Profil auf Netzwerkseiten wie Facebook, Youtube oder Myspace haben, nutzen die Führungskräfte bei der Personaleinstellung diese Plattformen jedoch als Informationsquelle über den Bewerber. Die Präsenz der potenziellen Mitarbeiter auf Seiten wie Facebook oder LinkedIn, Xing oder anderen nimmt damit Einfluss auf die Bewertung durch den Arbeitgeber. Knapp drei Viertel der befragten Führungskräfte sind persönlich auf diesen Netzwerkseiten registriert.









