Banken fehlen die geeigneten Mobile Apps
21.11.2011 · Mobile · Media-StudieDie Studie analysiert Stärken, Schwächen, Nutzerfreundlichkeit und Qualität der Mobile Apps von 50 weltweit führenden Banken.
Die Deutsche Bank erzielte für die Inhalte ihrer Mobile Apps und deren Integration mit anderen Onlinemedien wie Facebook oder Twitter im internationalen Vergleich beste Werte. Daneben schnitten auch die Mobile Apps der Caisse d’Epargne und der Bank of China außerordentlich gut ab. Unter den US-Banken konnte lediglich die Citibank glänzen. Für das Gros der Banken gilt, dass die mobile Revolution den Bankensektor weltweit zwar erreicht hat, aber sich Entwicklung noch in den Kinderschuhen befindet. Derzeit bieten zwei Drittel der analysierten Banken nur rudimentäre Mobile Apps an, die lediglich sehr begrenzte Funktionen und Inhalte haben. Einige globale Banken bieten auch noch gar keine Mobile Apps für Privatkunden an. Zu diesem Schluss kommt die MyPrivateBanking Studie „Mobile Apps for Banking“.
Die Mehrheit der Apps kann nur am iPhone genutzt werden und steht nicht für das iPad oder das Androit-Betriebssystem zur Verfügung. Zudem bieten viele Apps nur Basisfunktionen, zeigen wenig nützliche Inhalte auf ihren Banking-Apps und weisen Lücken in puncto Sicherheit und Datenschutz auf. Um Mängel zu beheben, empfiehlt MyPrivateBanking drei zentrale Maßnahmen: Erstens sollten für jede Mobile App der angestrebte Kundennutzen sowie die Vernetzung mit anderen Onlinekanälen klar definiert sein. Zweitens gehören in jedes App-Portfolio einer Bank Angebote zum Banking und Wertpapierhandel, Unternehmens- und Produktinformationen und digitale Kundenmagazine. Drittens sollten bei der Entwicklung von Mobile Apps klare Prioritäten gesetzt werden. Es gilt: Qualität vor Quantität!
MyPrivateBanking GmbH, Kreuzlingen
Christian NolteriekeTel.: +41 (0)71 670 0489
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