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Digitaler Hoffnungsträger: Das iPad kommt am 28. Mai nach Deutschland.
Digitaler Hoffnungsträger: Das iPad kommt am 28. Mai nach Deutschland.

Verleger wollen Steuernachlass für E-Paper

veröffentlicht am 21.05.2010 um 14:08 Uhr · iPad-Marketing · Artikel

Unmittelbar vor dem Deutschland-Start des iPad fordern die Zeitschriftenverleger Rückendeckung von der Bundesregierung. Laut Spiegel Online setzt sich der Verlegerverband VDZ vehement für Steuerermäßigungen beim E-Paper ein.

Der Stein des Anstoßes: Kostenpflichtige E-Paper werden derzeit mit 19 Prozent Umsatzsteuer belegt, während gedruckte Presseerzeugnisse das Sieben-Prozent-Privileg genießen. "Es entbehrt jeder inneren Logik, gleiche Inhalte unterschiedlich zu besteuern", zitiert Spiegel Online VDZ-Geschäftsführer Wolfgang Fürstner.

Die Diskussion ist nicht neu, dürfte bei steigenden E-Paper-Umsätzen aber noch Fahrt aufnehmen. Vor allem vom neuen Distributionskanal iPad erhofft sich die Medienbranche den Durchbruch bei kostenpflichtigen Digital-Inhalten. Über das Apple-Gerät, das am 28. Mai auf den deutschen Markt kommt, können nicht nur Zeitungen und Zeitschriften, sondern auch komplette Bücher abgerufen werden. Am liebsten wäre den Verlegern natürlich das britische Modell: Das Vereinigte Königreich verzichtet komplett auf Umsatzsteuer für Presseerzeugnisse.

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