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Die Evolution - dargestellt mit Möbelbeschlägen von FSB.
Die Evolution - dargestellt mit Möbelbeschlägen von FSB.

FSB Möbelbeschläge: Griffiger Auftritt

veröffentlicht am 03.08.2010 um 12:15 Uhr · Case Studies · Artikel

Türklinken haben nicht die erste Priorität bei einem Bauprojekt. Aber: Klinken sind nicht nur simple Metallstücke zum Türöffnen. Sondern, so sieht es der Hersteller FSB Franz Schneider Brakel: Das Greifen und Griffe stellen eine Kultur dar. Und so agiert das Unternehmen im ostwestfälischen Brakel. In einem Wettbewerbsumfeld, das international aufgestellte Unternehmen ebenso umfasst wie Produzenten in Fernost, die den Weltmarkt mit minderwertigen Kopien zu Dumping-Preisen überschwemmen.

Fallstudien-Steckbrief
Matthias Fuchs, Leiter Marketing FSB

Das Unternehmen

FSB Franz Schneider Brakel GmbH + Co KG. 1881 gründete Franz Schneider in Iserlohn (Sauerland) das Unternehmen und produzierte zunächst Möbelbelbeschläge. 1909 zog er ins Weserbergland nach Brakel. Seinen Initialen F und S fügte er den Buchstaben B hinzu und vertrieb unter dem neuen Firmennamen FSB die ersten Tür- und Fensterbeschläge in Aluminium und Industriekunststoffen. In den 1960er Jahren schuf der anonyme Industriedesigner Johannes Potente für FSB sein klassisches Handformdesign.
Geschäftsführung: Udo Brechmann, Dieter Holsträter.
Leiter Marketing: Matthias Fuchs (im Bild)

Die Agentur

Schindler Parent Identity, Berlin: Seit 2004 arbeitet die inhabergeführte Agentur mit FSB zusammen. Gegründet 1994, 16 Mitarbeiter. Geschäftsführung: Matthias Dietz, Anne Kohlermann, Jürgen Michalski, Eugen Schindler, Jean-Claude Parent. Kampagnen-Team: Kreativdirektion Anne Kohlermann und Cornelius Mangold. Styling: Sarah Illenberger. Fotografie: Attila Hartwig. Weitere Kunden (Auswahl): Daimler AG, Flötotto, Mast-Jägermeister AG.

Die konterkariert FSB seit Jahrzehnten erfolgreich mit Türklinken und -beschlägen eigenen Stils. So etwa mit einem klassischen Handformdesign, das der Ziseleur und Werkzeugmacher Johannes Potente von 1953 bis 1963 geschaffen hat. Seine Entwürfe haben heute einen Platz im Museum of Modern Art in New York. In den 1980er-Jahren war Otl Aicher, Mitbegründer der legendären Ulmer Hochschule für Gestaltung, FSB-Mentor. In den 1990er-Jahren schuf Design-Superstar Philippe Starck Griffe und Zubehör mit „französischem Charme“. Und kurz vor der Jahrtausendwende entwickelte der britische Elitearchitekt Nicolas Grimshaw eine Griffserie für sein Berliner IHK-Projekt.

Und nun ist FSB mit einer neuen Werbekampagne im Markt, die „evolutionäre Errungenschaften für die Hand“ thematisiert. Das Besondere an den Motiven: Sie werden eins zu eins aus FSB-Produkten gebaut. Nichts davon entsteht am Computer, alles findet im Fotostudio statt. Arrangiert von der Stylistin Sarah Illenberger. Der Fotograf Attila Hartwig hat dafür den Begriff „Still alive“ geprägt. Die Kampagne wird weltweit in Titeln wie Bauwelt, DBZ, Detail, Ad Architectural Digest, Monocle oder Wallpaper geschaltet.

In der Zeitschrift Bauwelt sprengten die Motive den seit über 20 Jahren erhobenen Index. Dazu Anzeigenleiter Andreas Kirchgessner: „Die Anzeige von FSB hat sowohl bei den Recalldaten (50 Prozent gestützte Anzeigenerinnerung), den Recognitiondaten (Nutzung gesamt 94 Prozent) und dem Anzeigenprofil herausragende Werte erreicht (hebt sich mit 66 Prozent von anderen Anzeigen ab). Im Gesamtindex erreicht die doppelseitige Anzeige den höchsten Gesamtwert aller getesteten Anzeigen.“ Fazit des Unternehmens: Mit dem Leitsatz „Sie haben es in der Hand“ leistet die Kampagne einen nachhaltigen Beitrag zur Profilierung der Marke FSB als Marktführer im gehobenen Segment für Möbelbeschläge – und zwar auch in den Märkten, in denen sie bereits bestens eingeführt ist.

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