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Ambiente in Modehäusern: Ulla Popken schlägt Kik
"Versuch's mal mit Gemütlichkeit..." Diesen Rat beherzigen Modehäuser wohl nur ungenügend. Dabei ist der Wohlfühlfaktor entscheidend beim Modekauf: Wenn die Atmosphäre in einer Filiale stimmt, fühlen sich Kunden gut aufgehoben und kommen wieder. Dies zeigt eine Studie der Kölner ServiceValue GmbH, die den Kundenservice im textilen Einzelfachhandel untersucht hat. Dafür befragte sie knapp 6.000 Kunden zu rund 40 Leistungsmerkmalen.
Fast jeder fünfte Kunde (18 Prozent) ist demnach unzufrieden mit der Atmosphäre in Modehäusern. Vor allem die Discountern wie Kik, H&M, C&A oder Takko fehle es an Ambiente, da überwiegt das Ramschgefühl. Die Läden von Ulla Popken, Wöhrl und Gerry Weber schneiden da deutlich positiver ab.
Auch das Publikum im Shop entscheidet über die Kundenbindung. Werden die anderen Kunden als unangenehm empfunden, steigt das Stresspotenzial. Und das ist ohnehin hoch: Im Durchschnitt fühlen sich 35 Prozent der Mode-Kunden beim Einkauf gestresst.
Dabei können sich Modehäuser gerade mit einem schönen Einkaufserlebnis von der Konkurrenz im Internet abgrenzen: "Modekauf ist erlebnisorientiert, und wer seinen Shops keine attraktive Note zu verleihen vermag, muss sich nicht wundern, wenn er Kunden verliert, auch und vor allem an den Online-Handel", warnt Claus Dethloff, Geschäftsführender Gesellschafter von ServiceValue.
Weitere Informationen zur Wettbewerbsanalyse "ServiceAtlas Fashion Shops" gibt es unter www.servicevalue.de.
Schobelt Redakteur










