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Bundesliga: Nächster TV-Vertrag kommt 2012
Der nächste Rechtepoker um die Fußball- Bundesliga soll im Herbst 2011 beginnen. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) will ihren Partnern möglichst früh Planungssicherheit bieten. Das kündigt DFL-Chef Christian Seifert in einem "Sport-Bild"-Interview an. "Das Ziel ist, die Rechte Anfang 2012 zu vergeben. Gerade im Pay-TV sind mehrjährige Abo-Verträge üblich, wir wollen Anbietern frühzeitig Rechte-Sicherheit verschaffen", sagt Seifert. Der derzeitige Vertrag der DFL mit einem Gesamtvolumen von 1,65 Milliarden Euro läuft bis Ende der Saison 2012/13.
Bei der vorletzten Rechterunde hat sich mit Unitymedia und seinem Angebot Arena ein neuer Pay-TV-Anbieter etablieren wollen, der das damalige Premiere ausgebootet hat. Die Pay-TV-AG hat kurzerhand über komplizierte Unterverträge die wichtigen Bundesliga-Rechte teuer zurückerobert, bei der letzten Rechtevergabe der DFL indes die IPTV-Rechte nicht miterworben. Diese hat die Deutsche Telekom beziehungsweise der Sublizenznehmer Constantin Sport Medien inne, der für den rosa Riesen den Bundesliga-IPTV-Kanal Liga Total stemmt. Interessant ist nun, dass Seifert von mehreren "Anbietern" im Bereich Pay-TV spricht. Gescheitert ist bei der letzten Runde auch der Versuch von Leo Kirch, die DFL-Rechte komplett zu kaufen und sie an die Sender weiterzuveräußern. Dieses Modell hätte der DFL mehr Geld eingebracht, scheiterte aber am Veto des Kartellamts.
Für das heutige Sky ist die Bundesliga ein immens wichtiges Recht, um den Abostamm zu halten und ihn weiter ausbauen zu können. Sky zahlt mit rund 250 Millionen Euro pro Saison für die Live-Übertragung der Spiele am meisten und ist der wichtigste Finanzier der teils finanziell angeschlagenen Bundesliga-Vereine.
Schwegler Redakteur










