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Studie: Handys werden für Nutzung sozialer Netzwerke überschätzt
Mobile Endgeräte sind noch keine Plattformen für die Nutzung sozialer Netzwerke. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse einer Studie von Tomorrow Focus Media zur Nutzung von Facebook, VZ-Netzwerken & Co. Dafür wurden 1099 Personen befragt.
Demnach nutzen über 95 Prozent der Befragten PC und Notebook, dagegen nur 3,7 Prozent Mobiltelefone, um Communities zu besuchen. „Die typische Nutzungssituation für Handys und Smartphones ist geprägt vom schnellen und konkreten Informationsbedürfnis unterwegs, wie etwa einer Fahrplanabfrage oder der Suche nach einem Filialgeschäft in der Nähe“, erläutert die Studienverantwortliche Karin Rothstock, Head of Research von Tomorrow Focus Media. „Dagegen zeigen die Ergebnisse der Studie, dass die Nutzer von sozialen Netzwerken mehr Zeit benötigen, um sich mit Freunden auszutauschen und andere Kontakte zu pflegen.“ Rund ein Drittel der User tummelt sich mindestens täglich in sozialen Netzwerken, und das ganz überwiegend zu Hause. Dabei steht die interpersonelle Kommunikation an der Spitze der Nutzungsmotive für Social Media.
Beim Zusammenhang von Social-Media-Nutzung und Einkommen fällt auf, dass sowohl die Gruppe mit dem niedrigsten Einkommen, nämlich bis 1500 Euro, als auch die Gruppe mit einem monatlichen Nettoeinkommen von 3500 Euro und mehr besonderes Interesse an sozialen Netzwerken zeigen. „Die Nutzergruppe mit geringem Einkommen besteht vorwiegend aus Schülern und Studenten, die die nötige Zeit mitbringen, sich ausgiebig in sozialen Netzwerken zu bewegen“, so Rothstock. Bei der zweitstärksten Gruppe lasse sich die Affinität zu Communities mit großem Interesse an einem modernen Lebensstil erklären, zu dem, zumindest in der Wahrnehmung dieser Gruppe, die Nutzung von Facebook & Co. einfach gehöre.
Hengl Redakteur













