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Kreativwettbewerb "Mut zum Tanz" entschieden
“Young designers meet young dancers”: Unter diesem Motto riefen das Bundesjugendballett und Scholz & Friends Hamburg Studenten der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) auf, eine Imagekampagne mit der Botschaft “Mut zum Tanz” für das Bundesjugendballett zu entwickeln. Die Hamburger Werbeagentur möchte damit junge Kreative aus Design und Tanz zusammenbringen und Hamburg als Standort für Kultur und Kreativität stärken.
Eine Fachjury um John Neumeier, international ausgezeichneter Star-Choreograf und Intendant des Hamburg Balletts sowie des Bundesjugendballetts und André Klein, Geschäftsführer Kreation bei Scholz & Friends Hamburg entschieden über die beste Arbeit. Anna Schwan, Leiterin Presse und Kommunikation des Hamburg Ballett, Lukas Onken, Organisatorischer Leiter des Bundesjugendballetts, Professor Wolfgang Schönholz, Professor für Advertising Design an der HAW und Bettina Zomorrodi, Account Director bei Scholz & Friends Hamburg komplettierten die Jurybesetzung.
“Ich bin beeindruckt vom hohen gestalterischen Niveau der Arbeiten. Die Studenten haben den Geist des Bundesjugendballetts auf unterschiedlichste Weise zum Ausdruck gebracht”, so André Klein nach der Entscheidung. „Am Ende konnte nur eine Gruppe gewinnen, aber genaugenommen stellen alle Arbeiten einen kreativen Gewinn dar.”
“Ich habe viele unterschiedliche und wunderbare Ideen gesehen und freue mich sehr, dass die Studierenden sich so eingehend mit dem Bundesjugendballett beschäftigt haben”, so John Neumeier über die Präsentationen. “Das Projekt passt sehr gut zur Arbeit des Ensembles: Es geht hinaus in die Welt, sucht sich selbst seine Zuschauer und spricht besonders ein junges Publikum an.”
Nach zwei Monaten intensiver Arbeit setzte sich die Gruppe um Teamleiter Florian Maas, Design-Student an der HAW, durch, die sich nun Hoffnungen auf eine reelle Umsetzung ihrer Kampagne machen darf.
Ein Bundesjugendballett gibt in Deutschlnad zum ersten Mal. Die Compagnie, die Mitte letzten Jahres gegründet wurde, besteht aus acht Tänzerinnen und Tänzern zwischen 19 und 20 Jahren. Sie will Tanz als soziales Erlebnis etablieren und trägt ihn vom geschützten Kunstraum in die Gesellschaft. Deshalb sind nicht nur Theater, sondern auch Schulen, Museen, Altersheime oder sogar Gefängnisse und Clubs als Aufführungsorte geplant. Zwei Jahre haben die Nachwuchstalente Zeit zusammen zu arbeiten und ihr künstlerisches Potential durch praktische Erfahrungen weiter zu entwickeln.
Stephan Redakteur

