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Für Apps wollen die Nutzer weniger gerne bezahlen. Die Ausnahme: iPad-Apps.
Für Apps wollen die Nutzer weniger gerne bezahlen. Die Ausnahme: iPad-Apps.

Studie: iPad-Nutzer zahlen eher für journalistische Inhalte

veröffentlicht am 17.01.2011 um 11:00 Uhr · Digital · Artikel

Die Mobile-Trendkurve zeigt weiter nach oben: 28 Prozent der für die Tomorrow-Focus-Media-Studie Mobile Effects 2011-I befragten Handy-Besitzer gehen über ihr Gerät ins Internet. Ein rundes Drittel denkt darüber nach, dieses Jahr damit anzufangen. Zudem intensiviert sich die Nutzung: Von den Mobile-Surfern sind inzwischen rund 60 Prozent täglich im Netz.

Während der Markt als solcher weiter anzieht, ergibt sich ein geteiltes Bild bei den Chancen für Paid Content: Im Vergleich zu den Studien im Vorjahr vermeldet Tomorrow Focus Media einen Rückgang der Zahlungsbereitschaft für Apps. Gerade mal 26,6 Prozent wollen dafür Geld ausgeben - im Vorjahr war es noch mehr als ein Drittel.

Chart: Werbung auf dem iPad: Akzeptanz

Dies ist eine interaktive Grafik. Wenn Sie den Doppelstrich innerhalb des Scroll-Balkens neben der Grafik bedienen, können Sie die Anzahl der dargestellten Aussagen variieren und mit den Pfeiltasten zwischen den Aussagen wechseln. Wenn Sie mit der Maus über die Datenreihen fahren, erhalten Sie die genauen Werte der einzelnen Datenpunkte. Außerdem können Sie in der unteren Menüleiste einzelne Datenserien ein- und ausblenden, die Grafik als Bild oder als interaktive swf-Datei speichern und ausdrucken. Wenn Sie diese Info-Grafik in Ihre Webseite einbinden möchten, können Sie sich dafür mit einem Klick auf den Menüpunkt „Einbinden“ den Embed Code kopieren.
Tags: Werbung auf dem iPad: Akzeptanz
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Besser sieht es dagegen bei iPad-Besitzern aus, wenn sie nach ihrer Zahlungsbereitschaft für journalistische Inhalte gefragt werden: Hier sind fast drei Viertel grundsätzlich bereit, monatliche Beträge zu zahlen. 32 Prozent würden zwischen fünf und zehn Euro auf den Tisch legen, 13,5 Prozent sogar mehr als das. Für diesen Unterschied gibt es mehrere Erklärungsansätze: "Für Mobiltelefone gibt es mittlerweile schon sehr viele kostenlose Angebote – aus diesem Grund sinkt die Zahlungsbereitschaft für Inhalte. Die kostenlosen Angebote auf dem iPad sind derzeit noch eher spärlich, von daher ist aus meiner Sicht von Haus aus eine größere Zahlungsbereitschaft vorhanden", erklärt Karin Rothstock, Head of Research bei Tomorrow Focus Media. "Ein zweiter wichtiger Punkt ist mit Sicherheit auch die Zielgruppe, die sehr hoch gebildet ist und daher für hochwertige journalistische Angebote auch bereit ist zu bezahlen."

Chart: Zahlungsbereitschaft von iPad-Nutzern

Hier steht eine einzeilige Headline Dies ist eine interaktive Info-Grafik. Wenn Sie mit der Maus über die Datenreihen fahren, erhalten Sie die genauen Werte der einzelnen Datenpunkte. Außerdem können Sie Kreissegmente loslösen und wieder anfügen sowie die Grafik als Bild oder interaktive swf-Datei speichern und ausdrucken. Wenn Sie diese Info-Grafik in Ihre Webseite einbinden möchten, können Sie sich dafür mit einem Klick auf den Menüpunkt „Einbinden“ den Embed Code kopieren.
Tags: Zahlungsbereitschaft von iPad-Nutzern
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Das würde bedeuten, dass Medienhäuser mit ihrem Vorgehen auf Apples Tablet-PC bislang den richtigen Weg einschlagen - und der App-Markt vielleicht sogar vom "Geburtsfehler" des Internet, der Kostenlos-Mentalität, bislang verschont blieb.

Auch die Akzeptanz von Werbung ist auf dem iPad hoch: Der Studie zufolge finden 67 Prozent Werbung zur Finanzierung der Angebote in Ordnung. Das spricht für die Geräte als Werbemedium, genau wie die bereits erreichte Nutzungsdauer: mit einer durchschnittlichen Verwendung von 117 Minuten pro Tag steigen Tablet-PCs stark ein - internetfähige Handys bringen es auf 76 Minuten, Tageszeitungen auf 41.

Die Zielgruppe der iPad-Besitzer ist ebenfalls nicht unspannend für Werbekunden: Die Studie identifiziert sie als überwiegend männlich, hoch gebildet und gut verdienend: 60 Prozent liegen bei einem Haushaltsnettoeinkommen jenseits der 3500 Euro-Marke, 43 Prozent verantworten in ihrem Job Entscheidungen.

Für die Erhebung wurden 5537 Personen im Tomorrow-Focus-Netzwerk befragt. Hinzu kommen 364 iPad-Nutzer. Die Mobile Effects sollen künftig halbjährlich erscheinen.

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