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Marks & Spencer launcht Marketing-App für Smart TV

Marks & Spencer launcht Marketing-App für Smart TV

veröffentlicht am 03.02.2012 09:15 Uhr in TV/Radio

Die Handelskette Marks & Spencer will in Zukunft über Web-TV stärker mit ihren Kunden interagieren. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen eine App mit Markeninhalten für Samsungs Web-TV-Modelle "Smart-TV" gelauncht. "Das ist eine Gelegenheit für M&S und Samsung, mehr darüber zu erfahren, was Kunden mit vernetzten TV-Inhalten tun. Wir beobachten, dass die Zahl der Kunden, die bequem von ihrem Sofa aus shoppen, steigt. Daher gibt es definitiv eine Verknüpfung zwischen Fernseher und Handel", sagt Sienne Veit, Leiterin für Mobile, Forschung und Entwicklung neuer Kanäle bei M&S. In der App können TV-Zuschauer Video-Inhalte von M&S abrufen, darunter Ratschläge, Trends, Anleitungen und Einkaufsführer zum Lebensmittel-, Non-Food- und Fashion-Sortiment. Käufe können über die App zunächst nicht realisiert werden, sollen aber für die Zukunft machbar werden.

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Warner will gegen EMI-Verkauf „mit allen Mitteln kämpfen“

Warner will gegen EMI-Verkauf „mit allen Mitteln kämpfen“

veröffentlicht am 01.02.2012 12:02 Uhr in TV/Radio

Die Warner Music Group will gegen den geplanten Verkauf des britischen Musik-Labels EMI an die Universal Music Group und Sony ATV „mit allen Mitteln kämpfen“. Dies erklärte Edgar Bronfman, der scheidende Chairman der Warner Music Group, auf einer Medien-Konferenz im kalifornischen Dana Point. Bronfman hatte im vergangenen Jahr selbst noch versucht, das Musikgeschäft von EMI zu übernehmen, war dann aber von Universal überboten worden, das 1,9 Milliarden Dollar für EMI Music zahlen will. Das Verlagsgeschäft mit den Musik-Verwertungsrechten ging an Sony ATV, einer Tochter der Sony Corp. für 2,2 Milliarden Dollar. Laut Bronfman sei der Deal „gefährlich“, da durch die entstehende Marktkonzentration Innovationen verhindert und die Musiker-Tantiemen gesenkt werden könnten. Derzeit wird der geplante Deal von den Wettbewerbsbehörden in Europa und den USA geprüft, dieser Prozess dürfte noch mehrere Monate in Anspruch nehmen. Bislang haben die Wettbewerbsschützer öffentlich noch keine Bedenken gegen die geplante Transaktion geäußert.

 Los Angeles Times
John de Mol will neuartige „hybride TV-Show“ starten © Talpa Media

John de Mol will neuartige „hybride TV-Show“ starten

veröffentlicht am 31.01.2012 09:43 Uhr in TV/Radio

Der TV-Produzent und Erfinder von „Big Brother“, John de Mol (Foto), will gemeinsam mit der Universal Music Group die „erste hybride Gameshow/Talent-Show“ launchen. Wie der Guardian berichtet, hat de Mols Produktionsfirma Talpa Media dazu einen weltweit gültigen Vertrag für die Show mit dem Titel „The Winner is...“ unterzeichnet. Offenbar befindet sich de Mol bereits in Verhandlungen mit TV-Sendern, die die Show ausstrahlen wollen. Es handelt sich um eine wöchentliche, 90-minütige Sendung, in der jeweils zwei Sänger in einem „Duell“ gegeneinander antreten. Die Jury besteht aus 100 Zuschauern und einem Musik-Experten. Der Gewinner einer Duell-Runde erhält einen Geldbetrag, der mit jeder weiteren gewonnenen Runde anwächst. Die beiden Kontrahenten können aber auch untereinander aushandeln, wer in die nächste Runde geht. Außerdem haben sie die Option, das gewonnene Geld zu nehmen und auszusteigen. Für de Mol handelt es sich bei der Show zu 75 Prozent um einen Gesangswettbewerb und zu 25 Prozent um eine Gameshow.

 The Guardian
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100 Millionen Dollar für Top-Manager von Viacom

100 Millionen Dollar für Top-Manager von Viacom

veröffentlicht am 30.01.2012 09:52 Uhr in TV/Radio

Die Top-Manager des amerikanischen Medienkonzerns Viacom (MTV, Comedy Central, Paramount Pictures) gehören weiterhin zu den bestbezahlten Managern der Medienbranche. Sumner Redstone, der 88-jährige Chairman des Konzern, strich im vergangenen Geschäftsjahr Zahlungen in Höhe von 21 Millionen Dollar ein, fast sechs Millionen mehr als im Jahr zuvor. Deutlich getoppt wurde dies allerdings von CEO Philippe Dauman: Gehalt, Aktienanteile und Boni summieren sich bei ihm auf 43 Millionen Dollar. Für ihn möglicherweise aber ein eher enttäuschendes Jahr, denn 2010 konnte er noch 84,5 Millionen Dollar einsacken. Die Vergütungen für COO Thomas Dooley summieren sich auf immerhin 34 Millionen Dollar. Damit erhielten die drei Top-Manager im vergangenen Jahr zusammen Vergütungen in Höhe von rund 100 Millionen Dollar.

 Los Angeles Times
ORF-Freie verlangen mehr Geld

ORF-Freie verlangen mehr Geld

veröffentlicht am 26.01.2012 14:00 Uhr in TV/Radio

„Mehr Geld und Anstellung für die, die wie Angestellte arbeiten“ – das fordern die freien Mitarbeiter des österreichischen öffentlich-rechtlichen TV-Senders ORF. Vor allem Radiojournalisten verlangen demnach mehr Honorar. Aktuell erhalten sie für einen sechsminütigen Beitrag rund 100 Euro brutto. Beim Bayerischen Rundfunk in Deutschland würden 320 Euro dafür bezahlt. Eine 30-minütige Ö1-Sendung, für die in der Regel mehrwöchige Recherchen notwendig sind, wird mit 350 bis 700 Euro brutto entlohnt. Fair sei aus Sicht der Betroffenen eine Verdoppelung der Honorare. Zentralbetriebsrat und Redakteursrat des ORF signalisierten bereits Unterstützung. Auch Radiochef Karl Amon will „vernünftige Verhältnisse“ schaffen.

 DerStandard.at
Wikileaks-Gründer Julian Assange macht TV-Show in Russland

Wikileaks-Gründer Julian Assange macht TV-Show in Russland

veröffentlicht am 26.01.2012 07:50 Uhr in TV/Radio

Der staatliche russische TV-Sender Russia Today, ein englischsprachiger Propaganda-Kanal des Kreml, hat die Rechte an einer zehnteiligen Interview-Reihe von Wikileaks-Gründer Julian Assange mit "politischen Playern, Vordenkern und Revolutionären" gekauft. Die Serie soll unter dem Titel "The World Tomorrow" ab Anfang März ausgestrahlt werden. Alexander Lebedev, der russische Eigentümer der britischen Tageszeitungen Independent und London Evening Standard, kommentiert auf Twitter: "Schämen Sie sich, Mr. Assange! Man kann sich schwerlich ein armseligeres Ende für einen Herausforderer der Weltordnung vorstellen als das eines Angestellten des staatlich kontrollierten Russia Today."

 Guardian.co.uk
Analyst rät Hollywood-Studios zu früheren VoD-Starts

Analyst rät Hollywood-Studios zu früheren VoD-Starts

veröffentlicht am 25.01.2012 14:14 Uhr in TV/Radio

Das amerikanische Finanzanalyse-Unternehmen BTIG hat den Hollywood-Studios empfohlen, ihre Vertriebsstrategie möglichst rasch zu ändern. So rät der Analyst Richard Greenfield in seinem BTIG-Blog, neue Filme am gleichen Tag, an dem sie in den Kinos anlaufen, auch via Internet als Video-on-Demand (VoD) anzubieten – zu einem Preis von 20 bis 25 Dollar für das Ausleihen. Derzeit gibt es zwischen dem Kinostart und dem Start des VoD-Angebots in der Regel ein Zeitfenster von drei Monaten. Laut Greenfield ist die Gewinn-Marge für die Studios bei VoD deutlich höher als bei den Kinoerlösen, außerdem werde eine Zuschauergruppe angesprochen, die nicht mehr ins Kino ginge. Mehrere Hollywood-Studios wie etwa Warner Bros., Sony, Universal und Paramount haben in den vergangenen Monaten mit früheren Terminen für den VoD-Start experimentiert, waren dafür aber vom Verband der Kinobesitzer, der National Association of Theater Owners, heftig angegriffen und teilweise sogar boykottiert worden.

 Paid Content
Julian Assange arbeitet an eigener TV-Talkshow

Julian Assange arbeitet an eigener TV-Talkshow

veröffentlicht am 24.01.2012 14:25 Uhr in TV/Radio

WikiLeaks-Gründer Julian Assange startet Mitte März eine eigene TV-Talkshow, in der er sich mit „wichtigen Politikern, Intellektuellen und Revolutionären aus aller Welt“ über Zukunftsfragen unterhalten will. Geplant seien zehn halbstündige Sendungen, die im Wochenrhythmus gezeigt werden. In einer Pressemitteilung auf der WikiLeaks-Site wird allerdings kein konkreter Sender genannt. Es heißt lediglich, es gebe Rechtezusagen, über die „600 Millionen Zuschauer via Kabel, Satellit und terrestrischer Ausstrahlung“ erreicht werden können. Sender, die ebenfalls Ausstrahlungsrechte erwerben wollen, sollten sich an die Produktionsfirma Quick Roll Productions wenden, heißt es weiter. Gegen Assange, der derzeit in Großbritannien lebt, liegt weiterhin ein Auslieferungsantrag der schwedischen Justizbehörden vor. Assange soll während eines Besuchs in Schweden im Jahre 2010 zwei Frauen sexuell genötigt haben. Er bestreitet die Vorwürfe und wartet derzeit auf eine Anhörung vor dem Obersten Gerichtshof in London, der über seinen Antrag gegen eine Auslieferung an Schweden zu entscheiden hat.

 WikiLeaks
Traditionelle Videotheken stehen in den USA vor dem Aus © Redbox

Traditionelle Videotheken stehen in den USA vor dem Aus

veröffentlicht am 24.01.2012 12:34 Uhr in TV/Radio

Das Verleihgeschäft traditioneller Videotheken nähert sich in den USA seinem Ende. Laut Marktforscher NPD Group ist der Umsatz mit dem Verleih von DVDs und Blu-Ray-Discs 2011 gegenüber dem Vorjahr um elf Prozent gesunken. Betroffen davon ist insbesondere die Videoverleihkette Blockbuster. Die Kette, zu der einst 4000 Läden in den USA und Kanada gehörten, verfügt mittlerweile nur noch über etwa 600 Stores, von denen in den nächsten Wochen zahlreiche weitere geschlossen werden sollen. Großer Gewinner ist dagegen der Anbieter Redbox, der DVDs, Blu-Ray-Discs und Games über Automaten verleiht. Redbox konnte seinen Marktanteil von 25 Prozent im Jahre 2010 auf 37 Prozent im vergangenen Jahr ausbauen, der von Blockbuster fiel von 17 auf 6 Prozent. Der Online-Videostreaming-Anbieter Netflix, der neben seinem Video-on-Demand-Service auch physische Datenträger via Postversand verleiht, hält unverändert einen Marktanteil von 30 Prozent.

 Marketing Daily
Medienkonzerne bieten um türkische ATV-Sabah Group

Medienkonzerne bieten um türkische ATV-Sabah Group

veröffentlicht am 23.01.2012 14:25 Uhr in TV/Radio

Die Medienkonzerne News Corp., Time Warner, RTL Group und ProSiebenSat.1 sowie das Venture-Capital-Beteiligungsunternehmen Texas Pacific Group bieten um ATV-Sabah, die zweitgrößte Mediengruppe in der Türkei nach der Dogan Media Group. ATV-Sabah betreibt ein populäres TV-Programm und gibt die Zeitung Sabah heraus. Der Unternehmenswert soll zwischen 700 Millionen und 1,25 Milliarden Dollar liegen. Laut Financial Times zweifeln jedoch die bietenden Unternehmen daran, dass es tatsächlich zu einem Verkauf kommt. Derzeit, so heißt es, würden die Übernahmeangebote in der Größenordnung von rund einer Milliarde Dollar liegen.

 Financial Times
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