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Staatliche Maßnahmen gegen Schweizer Zeitungssterben gefordert

Staatliche Maßnahmen gegen Schweizer Zeitungssterben gefordert

veröffentlicht am 08.03.2012 10:54 Uhr in Print

Um dem Zeitungssterben in der Schweiz den Riegel vorzuschieben, hat der Schweizer Nationalrat den Bundesrat in einer Motion aufgefordert, rasch neue Modelle zur staatlichen Presseförderung vorzulegen. Von 45 unabhängigen Zeitungen im Jahr 2000 seien jetzt nur noch 32 Zeitungen übrig. Das entspreche einem Rückgang von 25 Prozent in zehn Jahren. Der Bundesrat ist gegen ein staatliches Eingreifen in die Medienlandschaft. Die Branche suche nach Geschäftsmodellen. In diesen Prozess der Neuorientierung solle man nicht intervenieren. Staatliche Eingriffe seien nur zu erwägen, wenn die Branche Probleme nicht selber lösen könne.

 NZZ.ch
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Cosmopolitan hat in den USA mehr als 100.000 Digitalabos

Cosmopolitan hat in den USA mehr als 100.000 Digitalabos

veröffentlicht am 07.03.2012 14:25 Uhr in Print

Die amerikanische Frauenzeitschrift Cosmopolitan vom Verlag Hearst Communications hat in den USA die Marke von 100.000 Digitalabos übersprungen – und ist damit den Konkurrenztiteln weit voraus. Eine Digitalausgabe des Titels gibt es bereits seit 2005 auf der Plattform Zinio, doch erst mit dem Launch der Tablets iPad, Nook und Kindle Fire sind die Abozahlen kräftig angestiegen. Dabei kostet die Digitalausgabe mehr als die Print-Version: Während das Abo der Printausgabe 15 Dollar im Jahr kostet, verlangt Hearst für ein Digitalabo 19,99 Dollar pro Jahr. Außerdem müssen Abonnenten der Print-Ausgabe ein zusätzliches Abo abschließen, wenn sie auch die Digitalausgabe beziehen wollen.

 Advertising Age
US-Kette The Home Depot stoppt Verkauf von Büchern © The Home Depot

US-Kette The Home Depot stoppt Verkauf von Büchern

veröffentlicht am 07.03.2012 08:07 Uhr in Print

Die US-Einzelhandels- und Baumarktkette The Home Depot hat angekündigt, den Verkauf von Büchern einzustellen. In der Mitteilung des Unternehmens heißt es, dass „nach einem Jahr intensiver interner Analysen und Gesprächen mit Verlagen“ sowie Kundenbefragungen das Buchsegment aufgegeben werde, um die Verkaufsflächen der Läden zu optimieren. Die Nachricht bestärkt Befürchtungen der Buchverlage, dass große US-Einzelhändler wie Walmart und Target bald ebenfalls ihre Buchabteilungen schließen könnten.

 Publishers Weekly
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Murdoch schwärmt von Berlin – und der Bild-Zeitung

Murdoch schwärmt von Berlin – und der Bild-Zeitung

veröffentlicht am 06.03.2012 14:34 Uhr in Print

Die zweite Sonntags-Ausgabe des britischen Boulevard-Titels The Sun hat nach ersten Schätzungen etwa 500.000 Exemplare weniger verkauft als beim Launch am 26. Februar, als rund 3,22 Millionen Exemplare verkauft wurden. Dies entspräche einem Rückgang um 17 Prozent. Damit würde die Sun etwa gleich viel Exemplare verkaufen wie die im Juli vergangenen Jahres eingestellte News of the World. Konzernchef Rupert Murdoch hatte über Twitter (twitter.com/#!/rupertmurdoch) erklärt, er selbst rechne mit einem Rückgang um 15 Prozent. Zugleich erschien ein weiterer Tweet Murdochs aus Berlin: „Great few hours in Berlin. Papers much to teach us. Just showed what popular papers can do for public, getting rid of corrupted president.“

 The Guardian
Verlagskultur beeinflusst Ergebnisse aus dem Digitalgeschäft

Verlagskultur beeinflusst Ergebnisse aus dem Digitalgeschäft

veröffentlicht am 05.03.2012 12:02 Uhr in Print

Mit jedem weiteren Dollar, den die US-Zeitungsverlage aus ihrem Digital-Business einnehmen, verlieren sie sieben Dollar in ihrem klassischen Print-Anzeigengeschäft. Dies ist die düstere Bilanz einer Studie des „Project for Excellence in Journalism“, dessen Ergebnisse vom Pew Research Center jetzt veröffentlicht wurden. Untersucht wurden dabei 38 Tageszeitungen unterschiedlicher Größe. „Einige der Manager schienen frustriert und waren unsicher, wie sie fortfahren sollten“, erklärte Projektleiter Tom Rosenstiel. Dass Zeitungen aber bei der Studie recht unterschiedlich abschnitten, deute darauf hin, dass jenseits des allgemeinen Trends die Ergebnisse stark von der jeweiligen Verlagskultur und dem Management beeinflusst werden könnten. Insgesamt besser abgeschnitten hätten Zeitungen, die ihre Sales-Teams umgebaut und das Digitalgeschäft stark forciert hätten. Nur etwa 40 Prozent der Zeitungen würden bislang bei ihren Marketingaktivitäten beispielsweise Online-Targeting einsetzen.

 Journalism.org
Emap denkt über Verkauf von Fachmagazinen nach

Emap denkt über Verkauf von Fachmagazinen nach

veröffentlicht am 05.03.2012 10:43 Uhr in Print

Der britische Fachverlag Emap überprüft sein Portfolio. Wie der Guardian meldet, denkt der Verlag offenbar über den Verkauf einiger Zeitschriften als auch über eine Neuausrichtung seines Veranstaltungsgeschäfts nach. Emap gibt zahlreiche Fachtitel wie die Textilzeitschrift Drapers, das Kinomagazin Screen International sowie den Gartentitel Glee heraus und veranstaltet unter anderem das Werbefestival in Cannes. Eigentümer von Emap sind die Private-Equity-Firma Apax Partners und die Guardian Media Group, die 2007 Emap für rund eine Milliarde Pfund übernommen hatten. 2008 hatte Emap seine Publikumszeitschriften sowie die Radiobeteiligungen an Bauer UK verkauft.

 The Guardian
Trinity Mirror bläst Preiskampf um Sonntagsmarkt ab

Trinity Mirror bläst Preiskampf um Sonntagsmarkt ab

veröffentlicht am 05.03.2012 07:52 Uhr in Print

Der Hauptkonkurrent der am 26. Februar gelaunchten Sonntagsausgabe des britischen Boulevardblatts The Sun knickt im Preiskrieg der Sonntagsblätter bereits ein: So hat der Verlag Trinity Mirror am gestrigen Sonntag den Kampfpreis von 50 Cent aus der Vorwoche für die Titel Sunday Mirror und People in den meisten Verbreitungsgebieten wieder auf den regulären Preis von einem Pfund angehoben. Die Sonntagsausgabe der Sun von News International, der britischen Verlagsholding der News Corp., erschien dagegen erneut zum Preis von 50 Cent. Die Verkäufe des Sunday Mirror waren am 26. Februar um 30 Prozent auf 1,22 Millionen eingebrochen. Noch schlimmer hat es People getroffen, dessen verkaufte Auflage um 35 Prozent auf 516.000 Exemplare schrumpfte. Dennoch verkauften beide Titel damit mehr Exemplare als vor der Einstellung der News of the World im Juli vergangenen Jahres.

 The Guardian
Medien-Frauen attackieren "Kronen"-Autor Schmitt © Screenshot Frauennetzwek.at

Medien-Frauen attackieren "Kronen"-Autor Schmitt

veröffentlicht am 01.03.2012 06:21 Uhr in Print

Peinliche PR für die "Kronen-Zeitung": Richard Schmitt, Autor des österreichischen Boulevard-Dickschiffs und früherer Chefredakteur des Gratisblatts "Heute", ist öffentlichkeitswirksam ins Visier des "Frauennetzwerks Medien" geraten. Die Medien-Initiative wirft ihm "eine beispiellose Hetzkampagne" gegen die Wiener Vize-Bürgermeisterin Renate Brauner vor und hat ihn mit ihrem jährlichen Preis "für besonders frauenfeindliche Berichterstattung" bedacht. Gewöhnlich heißt der Negativ-Award "Rosa Handtaschl". Schmitts Berichterstattung erschien den streitbaren Medien-Frauen aber so gravierend, dass sie diesmal einen ganzen "Rosa Koffer" daraus machten.

 Der Standard
James Murdoch tritt von seinem Posten bei News Int. zurück

James Murdoch tritt von seinem Posten bei News Int. zurück

veröffentlicht am 29.02.2012 15:43 Uhr in Print

James Murdoch, Sohn von News-Corp.-Chef Rupert Murdoch, tritt als Verwaltungsratschef der britischen Verlagsholding News International zurück. Der Rücktritt ist eine späte Folge des Telefon-Abhörskandals rund um den Sonntagstitel News of the World, der im Juli vergangenen Jahres zur Einstellung des Blatts führte. James Murdoch soll nach Verlagsangaben jedoch stellvertretender COO des Mutterkonzerns News Corp. bleiben und sich vor allem um das Pay-TV und das weitere internationale Geschäft kümmern.

 BBC
Schweizer Ausgabe des Männermagazins Maxim in Vorbereitung

Schweizer Ausgabe des Männermagazins Maxim in Vorbereitung

veröffentlicht am 28.02.2012 09:34 Uhr in Print

Das internationale Männermagazin Maxim wird noch in diesem Jahr auch in der Schweiz an den Kiosk gehen. An diesem Montag ist bereits die Website Maxim-magazin.ch online gegangen. Wie die Schweizer Gratiszeitung 20 Minuten berichtet, sollen in der zweiten Jahreshälfte Print-Sonderausgaben folgen, ab 2013 dann ein regelmäßig erscheinendes Heft. Herausgegeben wird Maxim Schweiz als Lizenzausgabe der amerikanischen Alpha Media Group vom Schweizer Verlag Posh Media in Zürich.

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