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G+J will China-Geschäft weiter ausbauen

veröffentlicht am 07.11.2006 17:30 Uhr in Print

Das Hamburger Verlagshaus Gruner + Jahr hat am Dienstag bekannt gegeben, seine Position in China deutlich ausbauen zu wollen. Demnach beteiligt sich G+J an der chinesischen Gesellschaft Boda. Damit verbunden ist laut Verlag die Zusammenführung der von Boda betreuten vier Ray Li-Magazine (unter anderem Ray Li Fushi Meirong) mit denen von der Gruner+Jahr-Tochter Clip, die ebenfalls vier Titel herausgibt. Der Hamburger Verlag erhält nach eigenen Angaben mit diesem Schritt die Möglichkeit, das nach Auflage und Umsatz zweitgrößte Magazinportfolio des Landes weiter zu entwickeln.
Torsten-Jörn Klein, G+J-Vorstand Zeitschriften International: "Nach zwei Jahren intensiver Verhandlungen gelingt uns ein breiter Einstieg in einen der attraktivsten Zeitschriftenmärkte der Welt. G+J verfügt somit über eine hervorragende Ausgangsposition für weiteres Wachstum in China." Das Hamburger Medienhaus ist in China unter anderem mit dem populärwissenschaftlichen Magazin Focus/Xinzhike vertreten.

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BDZV stellt sich gegen Bundesregierung

veröffentlicht am 07.11.2006 17:30 Uhr in Print

Der Bundesverband der Deutschen Zeitungsverleger (BDZV) hat vor einer Einschränkung der Öffentlichkeit in Umweltangelegenheiten gewarnt. Zwei Tage vor der Verabschiedung des Gesetzes über die Öffentlichkeitsbeteiligung bei Genehmigungsverfahren kritisierten die Zeitungsverleger am Dienstag, dass künftig ein Hinweis im Internet ausreichen solle. Da aber nur 60 Prozent der Bevölkerung Zugang zum Internet hätten, sei Transparenz so nicht zu erreichen. Der BDZV kritisierte: "Statt eines Öffentlichkeitsbeteiligungsgesetzes soll hier ein Öffentlichkeitsverhinderungsgesetz verabschiedet werden." Nach Ansicht des BDZV sollte die Bundesregierung zu ihrer ursprünglichen Position zurückkehren und die Pflichtveröffentlichung in der örtlichen Tageszeitung weiterhin im Gesetz festschreiben. Diese Vorschrift war im Gesetzgebungsverfahren vom Bundesrat gestrichen worden. Als Folge werde die Öffentlichkeit künftig von Umweltangelegenheiten immer weniger Kenntnis nehmen können, erklärten die Verleger. Sollte sich die Bundesregierung entschließen das Gesetz zu verabschieden, drohen den Verlegern Einnahme-Einbußen durch die fehlenden Anzeigen.

"Joy" ruft Trend Award 2006 aus

veröffentlicht am 07.11.2006 17:30 Uhr in Print

Die Frauenzeitschrift Joy verleiht im Frühjahr 2007 den "Joy Trend Award 2006". Bis zum 13. November können sich Bewerber für die Kategorien "Beauty", "Fashion" und "Lifestyle" anmelden und ihre innovative Produkte oder Konzepte vorstellen. Die Auswahl des Gewinners ermittelt dann eine Fachjury und eine "Joy"-Leserinnen-Jury. Insgesamt werden auf der "Joy Trend Night" im kommenden Jahr sechs Preise vergeben. Verantwortlich ist die "Joy"-Anzeigenleiterin Lisa Habermayer.

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"Monopol" erhöht Erscheinungsfrequenz

veröffentlicht am 07.11.2006 17:30 Uhr in Print

Das Berliner Kunst- und Lifestylemagazin "Monopol" erscheint ab Dezember im monatlichen Zyklus und bekommt erstmals einen Chefredakteur. Die Erscheinungsfrequenz werde wegen der positiven Resonanz bei Lesern und Anzeigenkunden verdoppelt, teilte der Juno Kunstverlag am Dienstag in Berlin mit. Bislang kam das Magazin von Bestsellerautor Florian Illies ("Generation Golf") und Amélie von Heydebreck alle zwei Monate heraus. Chefredakteur wird zum 1. Januar Cornelius Tittel, der vormals für das Kulturressort der "Welt am Sonntag" geschrieben hat. Die Leitung der Bildredaktion übernimmt Isolde Berger, die vom Kunstmagazin "Art" zu "Monopol" wechselt. Die Auflage beträgt nach Angaben des Verlags 30.000 verkaufte Exemplare. Seit Anfang 2006 ist die Ringier-Gruppe Mehrheitsgesellschafter des Titels. Zudem gibt das Schweizer Medienunternehmen in Deutschland das gesellschaftspolitische Magazin "Cicero" heraus.

Springer SBM wirbt vergeblich um Informa

Springer SBM wirbt vergeblich um Informa

veröffentlicht am 06.11.2006 17:30 Uhr in Print

Die britische Verlagsgruppe Informa hat ein Übernahmeangebot des deutschen Wissenschaftsverlags Springer Science + Business Media abgelehnt. Die Offerte von 630 Pence je Aktie sei zu niedirg, teilte Informa mit. "Das Direktorium geht davon aus, dass das Angebot Informa und seine Projekte deutlich unterbeweret", heißt es in der Begründung der Briten. Springer SBM wollte für die Verlagsgruppe 2,7 Milliarden Pfund, umgerechnet etwa vier Milliarden Euro, zahlen. Springer Science + Business Media ist einer der größten Wissenschaftsverlag weltweit. Er ging vergangenes Jahr aus der Fusion von Kluwer Academic und Bertelsmann Springer hervor. Der Verlag ist im Besitz der Beteiligungsfirmen Cinven und Candover.

Ulli Hartmann wird Projektleiter bei der G+J Wirtschaftspresse

veröffentlicht am 06.11.2006 17:30 Uhr in Print

Mit Ulli Hartmann erhält die Verlagsgeschäftsführung der G+J Wirtschaftspresse einen neuen Projektleiter Kooperationen. In seiner Funktion ist der 29-Jährige für die drei Titel Börse Online, Capital und impulse zuständig. Hartmann begann seine Laufbahn 1998 während seines Studiums beim Berliner Verlag ("Berliner Zeitung") und wechselte nach seinem Uni-Abschluß im Oktober 2001 zur Financial Times Deutschland, wo er zweieinhalb Jahre als Assistent der Geschäftsführung tätig war. Seit dem Frühjahr 2004 arbeitet Hartmann bei der G+J Wirtschaftspresse in Köln.

Focus bringt Autoren-Nachschlagewerk

veröffentlicht am 06.11.2006 17:30 Uhr in Print

Das Münchner Nachrichtenmagazin Focus publiziert das Nachschlagewerk "Ausgezeichnet! 2006/07". Das Taschenbuch stellt mehr als 130 internationale und deutsche Autorinnen und Autoren wie Ulla Hahn, Daniel Kehlmann, Sarah Kirsch, Necla Kelek, Orhan Pamuk, Oskar Pastior oder Philip Roth vor. Das 164-Seiten starke Buch erscheint laut Herausgeber Hubert Burda Media in einer garantierten Auflage von bis zu 250.000 Exemplaren und ist für eine Schutzgebühr von 2,50 Euro im Buchhandel ab 7. November erhältlich.

"Berliner Zeitung" bastelt an Sonntagsblatt

"Berliner Zeitung" bastelt an Sonntagsblatt

veröffentlicht am 06.11.2006 17:30 Uhr in Print

Die Pläne der Berliner Zeitung für eine Sonntagsausgabe werden konkreter. Nach Informationen des Kontakters entwickelt Magazin-Ressortleiter Thomas Leinkauf derzeit einen Dummy für ein Sonntagsblatt. Geplant ist offenbar eine 32 bis 48 Seiten starke Sonntagszeitung, die im selben Format wie die Werktagsausgabe erscheinen könnte. Laut Geschäftsführer Peter Skulimma soll der Dummy noch vor Weihnachten in die Marktforschung gehen. Vor 2007 werde aber keine Entscheidung darüber fallen, ob die Sonntagsausgabe auch tatsächlich an den Kiosk kommt. Weitere Informationen finden Sie im aktuellen Kontakter (EVT: 6. November).

Neues Magazin will sportliche Frauen ansprechen

Neues Magazin will sportliche Frauen ansprechen

veröffentlicht am 06.11.2006 17:30 Uhr in Print

Mit Active Woman will die Agentur F.G.H. Mediawerk vom 8. November an ins Segment der Frauenzeitschriften einsteigen. Das zweimonatlich erscheinende Sportmagazin wird von Frauen für Frauen gemacht und beschäftigt sich neben Sport auch mit den Themen Ernährung, Wellness, Reisen und Mode. Neben dem sechsköpfigen Redaktionsteam, das Chefredakteurin Gerda Obermaier leitet, stehen zusätzlich einige Expertinnen zur Verfügung – unter anderem auch die Siebenkampf-Weltmeisterin Carolina Klüft. Mehr dazu lesen Sie im aktuellen Kontakter (EVT: 6. November).

FTD lädt zum Wirtschaftsgipfel

veröffentlicht am 06.11.2006 17:30 Uhr in Print

Die Financial Times Deutschland veranstaltet am 28. und 29. November in Berlin ein Wirtschaftsgipfel zum Thema "Wachstum und Trends für Deutschland". Neben den Bundesministern Peer Steinbrück und Sigmar Gabriel diskutieren weitere Top-Entscheider aus Wirtschaft und Politik über über das Potenzial der deutschen Wirtschaft, die Nachhaltigkeit des Aufschwungs und die Perspektive für das nächste Jahr.

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Lena Herrmann Welche Kampagnen wollen wir in Cannes sehen?

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