Spanien will regionales Fernsehen privatisieren
veröffentlicht am 24.04.2012 09:43 Uhr in TV/RadioDie spanische Regierung hat jetzt ein Gesetz verabschiedet, das den Regionalbehörden des Landes erlaubt, die bislang öffentlich-rechtlich betriebenen Regionalsender zu privatisieren oder zu verkaufen. Sollten die Regionalbehörden an ihren Sendern festhalten wollen, so dürfen sie künftig keine Defizite mehr einfahren. Die derzeit existierenden 13 Regionalsender betreiben mehr als 20 TV-Programme mit einem jährlichen Gesamtbudget von etwa 1,4 Milliarden Euro. 75 Prozent davon stammen aus dem Staatshaushalt, 25 Prozent aus Werbeerlösen. Alle Sender zusammen haben derzeit eine Schuldenlast in Höhe von 2,6 Milliarden Euro.
Advanced Television
Sinkende Primetime-Quoten in den USA
veröffentlicht am 24.04.2012 08:07 Uhr in TV/RadioDie US-Fernsehsender verzeichnen in den vergangenen Wochen einen deutlichen Rückgang der Zuschauer-Quoten in der Primetime. Wie die New York Times berichtet, betrifft dies vor allem die für die Werbewirtschaft wichtige Zielgruppe der 18- bis 49-Jährigen. So hat der Sender NBC in den vergangenen Wochen in dieser Altersgruppe gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres etwa drei Prozent der Zuschauer verloren, CBS acht, Fox 20 und ABC 21 Prozent. Verluste gibt es aber nicht nur bei den großen Networks, sondern auch bei zahlreichen kleinen Kabelkanälen. TV-Experten rätseln derzeit über die Ursachen dieses Phänomens. Eine der Erklärungen: In den USA sei ein Wendepunkt bei der Fernsehnutzung erreicht. Die Zuschauer würden verstärkt auf nicht-lineares Fernsehen umsteigen, sei es via Digitalrecorder oder Online-Services wie Netflix oder iTunes.
The New York Times
Chernin Group sammelt Kapital für weitere Investitionen ein
veröffentlicht am 23.04.2012 14:25 Uhr in New MediaDas Entertainment- und Digitalunternehmen The Chernin Group (TCG) hat frisches Kapital in Höhe von 200 Millionen Dollar von einer Investoren-Gruppe unter Führung von Providence Equity Partners eingesammelt. Wie die Financial Times berichtet, soll das Kapital vor allem für Investitionen und Übernahmen von Medien- und Technologie-Firmen in den USA und Asien, speziell in Indien, Indonesien und China verwendet werden. TCG, das 2009 an den Start ging, nachdem Peter Chernin seinen Posten als President und COO der News Corporation niedergelegt hatte, hat bereits in einige Online-Unternehmen wie etwa Tublr und Flipboard investiert. Die TV-Produktions-Unit Chernin Entertainment produziert Kinofilme und Serien für den News-Corp.-Sender Fox.
Financial Times
YouTube launcht Werbe-Tool für Kleinunternehmen
veröffentlicht am 23.04.2012 12:07 Uhr in AdvertisingWie die New York Times berichtet, wird die Online-Video-Plattform YouTube an diesem Montag eine neue Video-Werbemöglichkeit für Klein- und Kleinstunternehmen bekannt geben. Das neue Angebot funktioniert offenbar ähnlich wie das Search-Marketing bei der YouTube-Mutter Google. Kleine Unternehmen, die sich keine teure TV-Werbung leisten können, erhalten über Google AdWords die Möglichkeit, ihre eigenen Werbevideos auf YouTube unter bestimmten Stichworten zu belegen. Um Kleinunternehmen zur Produktion von Werbevideos und zum Test der neuen Werbemöglichkeit anzuregen, bietet YouTube zum Start 500.000 Kleinunternehmen Werbefläche im Wert von 50 Millionen Dollar.
The New York Times
Google schließt One Pass und beendet mehrere Angebote
veröffentlicht am 23.04.2012 11:03 Uhr in New MediaDer Suchmaschinenriese Google hat jetzt damit begonnen, die Ankündigung von CEO Larry Page umzusetzen, weniger populäre Dienste zu schließen. So wurde jetzt die Plattform Google One Pass abgeschaltet. Die Bezahl-Plattform für Anbieter von Online-News war erst im Februar 2011 gelauncht und im Februar dieses Jahres noch einmal überarbeitet worden. Tatsächlich hatten aber nur wenige Content-Anbieter die Plattform genutzt, so etwa die US-Zeitungen Richmond Times Dispatch und Southeast Missourian. Außerdem gab Google bekannt, dass BlackBerry-Nutzer künftig nicht mehr Google Synch nutzen können. Mit dem Tool lassen sich Kontakte zwischen iPhone oder Windows Mobile und dem Google Account synchronisieren. Auch der Foto-Service Picasa wird gestutzt: So gibt es künftig keinen Upload mehr für Mac, auch das Plug-in für iPhoto und Updates für Linux werden nicht mehr angeboten.
Digital Media Wire
New York Times meldet deutlichen Gewinnsprung
veröffentlicht am 23.04.2012 09:34 Uhr in PrintDie New York Times Company meldet für das erste Quartal 2012 einen deutlichen Gewinnsprung. Danach erzielte das Unternehmen einen Nettogewinn in Höhe von 42,1 Millionen Dollar. Im ersten Quartal des Vorjahres waren es lediglich 5,4 Millionen Dollar. 70 Prozent des Gewinns stammen allerdings aus dem Verkauf der Regionalzeitungs-Unit Regional Media Group. Weitere Faktoren für das starke Plus waren der Verkauf eines Teils der Sport-Unit sowie eine Zunahme bei den Vertriebserlösen des Flaggschiffs New York Times. Der Gesamtumsatz ging um 0,3 Prozent auf 499,4 Millionen Dollar zurück.
The New York Times
Mail Online erwartet in fünf Jahren 100-Millionen-Umsatz
veröffentlicht am 23.04.2012 07:52 Uhr in New MediaMail Online, die Website der britischen Tageszeitung Daily Mail, erwartet in diesem Jahr einen Umsatz in Höhe von 25 Millionen Pfund (30,5 Millionen Euro). Gleichzeitig werde damit der Break-even erreicht. Dies erklärte laut Guardian Mail-Online-Chefredakteur Martin Clarke gegenüber Investoren des Mutterkonzerns Daily Mail & General Trust. Im vergangenen Jahr hatte Mail Online einen Umsatz von 16 Millionen Pfund (19,5 Millionen Euro) erzielt. Die Unternehmens-Prognosen gehen davon aus, dass im kommenden Jahr der Umsatz bereits bei 45 Millionen Pfund (55 Millionen Euro) und in fünf Jahren bei 100 Millionen Pfund (122 Millionen Euro) liegen wird. Mail Online verzeichnet pro Monat etwa 100 Millionen User, die Site ist damit die erfolgreichste englischsprachige Zeitungs-Website der Welt.
The Guardian
Comcast bleibt weltgrößter Medienkonzern
veröffentlicht am 20.04.2012 14:00 Uhr in TV/RadioDie 50 weltgrößten Medienkonzerne der Welt setzten im Jahr 2011 zusammen 404,5 Milliarden Euro um, sechs Prozent mehr als im Vorjahr, errechnete das Deutsche Institut für Medienpolitik. Platzhirsch ist mit großem Abstand der US-Kabelkonzern Comcast mit einem Jahresumsatz von 40,1 Milliarden Euro, gefolgt von Walt Disney (29,4 Milliarden Euro) und Google (27,2 Milliarden Euro). Der erste deutsche Player im Ranking ist Bertelsmann. Mit einem Jahresumsatz von 15,3 Milliarden Euro erklomm er Platz acht der Liste, hinter Sony (16,5 Milliarden Euro) und vor Vivendi (12,5 Milliarden Euro). Die ARD, mit einem Umsatz von 6,2 Milliarden Euro auf Platz 18 im Ranking, ist der zweite deutsche Player, der es in die Aufzählung überhaupt geschafft hat.
derStandard.at
Facebooks Börsengang auf 17. Mai taxiert
veröffentlicht am 20.04.2012 12:42 Uhr in New MediaFacebook will aller Voraussicht nach am 17. Mai an die Börse gehen, will das Technologie-Blog TechCrunch aus informierten Kreisen erfahren haben. Allerdings könnte der Instagram-Kauf Anfang April diese Pläne in letzter Minute noch verzögern, da die US-Börsenaufsicht für den Abschluss noch grünes Licht geben müsse. Der Börsenwert von Facebook wird inzwischen auf 104 Milliarden US-Dollar taxiert. Dies würde einen Wert von 40 Dollar pro Aktie bedeuten.
NZZ.ch
Ringier will Fernsehgeschäft ausbauen
veröffentlicht am 20.04.2012 10:49 Uhr in PrintDer Schweizer Medienkonzern Ringier will den Fernsehbereich weiter ausbauen. "Wir prüfen das", sagte der neue Ringier-Chef Marc Walder bei einem Redaktionsbesuch des Handelsblatt. Im Auge habe er dabei Sender wie Tele-Züri. Auch die Digitalisierung des Konzerns will Walder weiter vorantreiben. Hier hat der 46-Jährige bereits Erfahrung, machte er den Lesern doch die Blick-Gruppe auf über fünf Vertriebskanälen verfügbar. Das bescherte der Anzeigenabteilung 2,5 Millionen Kontakte, die im Paket vermarktet werden können.
Handelsblatt.comDer Neueste Blog
Welche Kampagnen wollen wir in Cannes sehen?
Die Festivals stehen bevor und der kreative Output der Agenturen wird langsam sichtbar. Einen Vorsprung haben die Kampagnen, die auf Technologien setzen, interaktiv sind und eine Marke erlebbar machen, findet Kontakter-Bloggerin Lena Herrmann.
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