Wirtschaftstitel La Tribune wird Wochenzeitung
veröffentlicht am 30.01.2012 14:14 Uhr in PrintDer französische Wirtschaftstitel La Tribune stellt mit der Ausgabe an diesem Montag seine tägliche Erscheinungsweise ein. Mit dem Verkauf des Blatts an den Regionalverlag France Economie Regions und dem Internet-Unternehmen Hi-Media wird die Zeitung zu einem Wochentitel umgewandelt. Die neuen Eigner wollen sieben Millionen Euro in das Blatt investieren, gleichzeitig sollen aber 115 der insgesamt 165 Arbeitsplätze abgebaut werden. Erst im Dezember war in Frankreich die Print-Ausgabe der Tageszeitung France Soir eingestellt worden, sie erscheint seither nur noch online.
La Tribune
© Tamedia
Schweizer Medienhaus Tamedia plant Sparmaßnahmen
veröffentlicht am 30.01.2012 12:34 Uhr in PrintDer Schweizer Medienkonzern Tamedia, der u.a. die Zeitung Tages-Anzeiger und das Pendlerblatt 20 Minuten herausgibt, kündigt angesichts der anhaltend schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Sparmaßnahmen an. Wie das Branchenmagazin Werbewoche meldet, sollen beim Tages-Anzeiger in diesem Jahr insgesamt 600.000 Franken eingespart werden. So würden u.a. die Börsenlisten von drei auf eine Seite reduziert, und auch die Berichterstattung über den Regionalsport werde zurückgefahren. Weitere Sparmaßnahmen sind im Marketing geplant. Außerdem würden offene Stellen derzeit nicht neu besetzt.
Werbewoche
71 Zeitungen wechselten 2011 in den USA den Besitzer
veröffentlicht am 30.01.2012 11:03 Uhr in PrintIm vergangenen Jahr wechselten in den USA 71 Tageszeitungen den Eigentümer, darunter die Chicago Sun-Times, der San Francisco Examiner sowie 16 Regionalzeitungen der Regional Media Group der New York Times Company. Das Gesamtvolumen der Transaktionen lag bei knapp unter 800 Millionen Dollar, wie jetzt Owen Van Essen vom Beratungsunternehmen Dirks, Van Essen & Murray gegenüber der New York Times erklärte. Zu den Investoren, die Zeitungen aufkauften, gehören die Milliardäre Warren Buffett und Philip Anschutz, der neu geschaffene Medienkonzern Wrapports und Zeitungshäuser wie Halifax Media und die Black Press Group. Dass Zeitungen trotz deutlich fallender Anzeigen- und Vertriebserlöse schnell Käufer finden, hat nach Meinung der Analysten vor allem zwei Gründe: einmal die historisch günstigen Kaufpreise und die Möglichkeit, durch radikale Sparmaßnahmen die Zeitungen wieder profitabel zu machen, sowie die oftmals wertvollen Verlagsgebäude. So hatte die Private-Equity-Gruppe Platinum Equity 2009 die San Diego Union-Tribune für weniger als 50 Millionen Dollar gekauft und im vergangenen Jahr für mehr als 110 Millionen Dollar wieder verkauft.
The New York Times
100 Millionen Dollar für Top-Manager von Viacom
veröffentlicht am 30.01.2012 09:52 Uhr in TV/RadioDie Top-Manager des amerikanischen Medienkonzerns Viacom (MTV, Comedy Central, Paramount Pictures) gehören weiterhin zu den bestbezahlten Managern der Medienbranche. Sumner Redstone, der 88-jährige Chairman des Konzern, strich im vergangenen Geschäftsjahr Zahlungen in Höhe von 21 Millionen Dollar ein, fast sechs Millionen mehr als im Jahr zuvor. Deutlich getoppt wurde dies allerdings von CEO Philippe Dauman: Gehalt, Aktienanteile und Boni summieren sich bei ihm auf 43 Millionen Dollar. Für ihn möglicherweise aber ein eher enttäuschendes Jahr, denn 2010 konnte er noch 84,5 Millionen Dollar einsacken. Die Vergütungen für COO Thomas Dooley summieren sich auf immerhin 34 Millionen Dollar. Damit erhielten die drei Top-Manager im vergangenen Jahr zusammen Vergütungen in Höhe von rund 100 Millionen Dollar.
Los Angeles Times
Vier Redakteure der britischen Sun wegen Bestechung verhaftet
veröffentlicht am 30.01.2012 08:07 Uhr in PrintIm Zuge der Ermittlungen über Korruptionsfälle bei der Polizei hat Scotland Yard jetzt vier Redakteure der Boulevardzeitung The Sun festgenommen. Gleichzeitig durchsuchte die Metropolitan Police am frühen Samstagmorgen die Redaktionsräume von News International im Londoner Stadtteil Wapping. Laut Medienberichten hat die Durchsuchung aber nichts mit den Ermittlungen zur Telefonabhöraffäre zu tun, sondern mit der Zahlung von Bestechungsgelder an Angehörige der Polizei, um an Informationsmaterial zu gelangen. Die Festnahmen erfolgten, nachdem die interne Investigations-Unit der News Corporation, das Management and Standards Committee, entsprechende Hinweise an die Polizei weitergeleitet hatte. Die Unit war im vergangenen Jahr von News-International-Chef Rupert Murdoch eingesetzt worden, nachdem Einzelheiten über den Telefonabhörskandal bei dem inzwischen eingestellten Sonntagsblatt News of the World bekannt geworden waren.
The Guardian
US-Modemagazine melden Traumumsätze für März
veröffentlicht am 27.01.2012 14:00 Uhr in PrintAufatmen bei Vogue & Co: Der Start in die Frühjahr-Sommer-Saison ist für die US-Modemagazine nach einem schwierigen Jahr 2011 überraschend gut gelaufen. Die Vogue meldet für ihre März-Ausgabe mit 443 die meisten Anzeigenseiten und meldet ein Plus von 4,5 Prozent gegenüber dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. Die März-Ausgabe von W zählt 204 Anzeigenseiten (plus 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr). InStyle meldet für März 347 Anzeigenseiten (plus 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Elle kommt auf 319 Anzeigenseiten (plus zwei Prozent) und bei Marie Claire wurden 181 Anzeigenseiten verkauft - 31 Prozent mehr als im Vorjahr. Der einzige Titel, der mit weniger Anzeigen erscheinen wird, ist Lucky aus dem Hause Condé Nast. Hier sank die Zahl verkaufter Anzeigenseiten um 21 Prozent auf 106. Schuld seien die Händler, die weniger gebucht hätten.
Adweek
Druckmaschinen stoppen für Enfield Gazette
veröffentlicht am 27.01.2012 12:44 Uhr in New MediaNeubeginn für eine alte Dame: Die 138 Jahre alte Londoner Wochenzeitung Enfield Gazette soll künftig nicht mehr gedruckt werden, sondern nur noch als Online-Publikation erscheinen. Das Blatt wurde im Jahr 2007 zusammen mit 26 weiteren London-Titeln von Trinity Mirror an Tindle Newspapers verkauft. Ob mit der Online-Umstellung auch Arbeitsplätze gestrichen werden, ist bis dato noch nicht bekannt.
PressGazette.co.uk
NYTimes.com hält Reichweite trotz Paywall
veröffentlicht am 27.01.2012 11:00 Uhr in PrintViele Verlage zögern, für ihre Online-Auftritte Paywalls einzuführen, weil sie dadurch einen dramatischen Traffic-Verlust befürchten. Falsch, zeigt eine aktuelle Analyse des Marktforschers Comscore. Demzufolge hat die New York Times seit Einführung der Paywall im Februar vergangenen Jahres ihre Online-Reichweite gehalten: 44 Millionen Unique Visitors besuchten den kostenlosen Auftritt im Februar. Im Dezember waren es 44,8 Millionen Unique Visitors. Ein Ärgernis gibt es trotzdem für NYTimes.com: Sie ist nicht mehr die größte Online-Zeitung der Welt. Den Titel hält laut Comscore ab sofort die britische Daily Mail.
MediaPost.com
Triumph lässt um globalen Werbeetat pitchen
veröffentlicht am 27.01.2012 09:16 Uhr in AdvertisingDie Schweizer Wäschemarke Triumph sucht nach einer Werbeagentur, die die Marke weltweit neu positionieren soll. Auch der Launch eines neuen Produktes steht auf der To-Do-Liste. Ziel der Schweizer ist es, mit einem schärferen Profil Wettbewerbern wie Wonderbra und Playtex Marktanteile streitig zu machen. Bis dato arbeitete Triumph mit unterschiedlichen Agenturen auf Ad-hoc-Basis. Im vergangenen Mai vergab das Unternehmen seinen paneuropäischen digitalen Werbetopf an Wunderman.
BrandRepublic
© Texelart - Fotolia.com
Britische Werbeagenturen sehen ihre Gebühren sinken
veröffentlicht am 27.01.2012 07:31 Uhr in AdvertisingMehr Leistung für weniger Geld: Britische Unternehmen zahlen ihren Werbeagenturen inzwischen rund 20 Prozent weniger als noch vor zehn Jahren, zeigt eine aktuelle Studie der Marketing Agencies Association. Der durchschnittliche berechnete Stundensatz sank von 155 Euro im Jahr 2002 auf 126 Euro im Jahr 2011. Am stärksten brachen mit 26,6 Prozent die Stundensätze für Kreative ein, während es bei den Sätzen für die Kundenbetreuung nur um 12,6 Prozent nach unten ging. Die einzige gute Nachricht geht an die Mediaplaner: Sie erhöhten ihre Stundensätze seit 2010 um 8,9 Prozent.
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Immer bunter, immer mehr High-Tech - das ist der Trend bei den Outdoorjacken, von denen sich die Bergsportausrüster wachsenden Umsatz erhoffen. Die Frage ist, nur, ob die Konsumenten irgendwann keine Lust mehr haben, als wandelnde Neonröhren durch die Innenstädte zu laufen.
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