ALLE MELDUNGEN ZU Studien
Führungspositionen: Wo sind Frauen spitze?!
Trotz intensiver politischer Debatten um Wunschquoten von 30 %, besetzen nach wie vor in nur rund 14 Prozent der deutschen Unternehmenm, Frauen Positionen in den Führungsetagen. Allerdings stellt das weibliche Geschlecht in einigen Berufszweigen einen Anteil am Top-Management weit über dem Durchschnitt.
In Frisör- und Kosmetiksalons liegt die Frauenquote bei über 47 Prozent. Im Einzelhandel mit Bekleidung bei 45 Prozent und in Apotheken dominieren ebenfalls Frauen das Tagesgeschäft. In mindestens zwei von fünf Apotheken hat heute eine Chefin das Sagen.
Doch in naturwissenschaftlich, technisch oder mathematisch ausgerichteten Branchen stehen die Frauen noch immer weit hintenan. Die Männer liegen besonders in den Branchen Handelsvermittlung von Büromaschinen (94 Prozent), Zimmerei und Ingenieurholzbau (94 Prozent) und Zentralbanken und Kreditinstitute mit rund 97 % unangefochten an der Spitze.
Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier
mehr...Energieeffizienz ist angesagt
Der Energieverbrauch moderner Haushaltsgroßgeräte geht europaweit kontinuierlich zurück, liegt aber noch immer bei rund der Hälfte des für einen Haushalt aufgewendeten Stroms. Der durchschnittliche Energieverbrauch von Elektrogroßgeräte wie Waschmaschinen, Geschirrspüler, Kühl- und Gefrierschränke liegt in Deutschland mit 215 Kilowattstunden pro Jahr und Gerät 13 Prozent unter dem europäischen Durchschnitt mit 246 Kilowattstunden. Bis 2010 - so die Prognose einiger GfK Retail and Technology-Experten – soll der Energieaufwand um bis zu zehn Prozent zurückgehen.
Im 5-Jahres-Vergleich ist der Durchschnittsverbrauch in Europa um 7 Prozent zurückgegangen. Die größten Fortschritte wurden in Spanien erzielt, wo seit 2006 Förderprogramme die Verbraucher dazu animieren, neue, stromsparende Produkte zu kaufen und gleichzeitig die alten Geräte entsorgen zu lassen. Aktuell liegt der Energieverbrauch der verkauften Neugeräte in Spanien 18 Prozent niedriger als noch im Jahr 2005. Ebenfalls dank staatlicher Zuschüsse in den Jahren 2009 und 2010 für Kühl- und Gefriergeräte sowie Waschmaschinen und Trockner wurde in Österreich eine Energieeinsparung von zwölf Prozent erreicht. In Italien führten Subventionen zu elf Prozent weniger Energieverbrauch bei Neugeräten zwischen 2005 und 2010.
mehr...Nielsen Direct Mail Letterbox April 2011
Von Januar bis April 2011 erzielten Direct Mails gegenüber dem Vorjahr ein leichtes Plus von 1,3 Prozent auf insgesamt 1,19 Milliarden Euro und positionierten sich mit einem Anteil von 13 Prozent als drittstärkstes Medium am Gesamtwerbemarkt. Vor allem nicht adressierte Werbesendungen, die im Porto günstiger sind, nahmen im ersten Drittel dieses Jahres zu, was unter anderem an der Osterzeit liegt, die als werbeintensive Zeit gilt. Insgesamt investierten Werbungtreibende rund 17,6 Millionen Euro brutto für Direct Mail-Werbung, die einen Osterbezug aufweisen. 114 Unternehmen haben deutschlandweit via Direct Mail für Osterangebote geworben, wobei Versandhändler sich am engagiertesten zeigten. Im Fernsehen haben vor Ostern eher Süßwaren-Hersteller und bei den Publikumszeitschriften die Medien an sich geworben. Das fand die Nielsen Direct Mail-Letterbos im April 2011 heraus.
Im Jahr 2010 trafen insgesamt knapp 24,2 Milliarden Direct Mails in den Briefkästen der privaten Haushalte in Deutschland ein. Das ergibt durchschnittlich 613 Werbesendungen pro Haushalt im gesamten Jahr bzw. 11,8 Mailings pro Woche. Während allerdings die höchste Mailingdichte in den südlichen Bezirken lag, wies der Osten neben einer fast flächendeckend überdurchschnittlich hohen Lesequote ebenfalls auch eine überdurchschnittlich hohe Interessensquote auf. Dies bedeutet jedoch nicht gleichzeitig, dass die Responsequote auch zwangsläufig mit der Interessensquote korrespondiert: Durchschnittlich am stärksten auf erhaltene Werbesendungen reagieren wollten demzufolge die Haushalte in den Regierungsbezirken Arnsberg, Oberfranken und Niederbayern.
mehr...Zukunft Markting: Mittendrin statt nur dabei
Der Dialog mit dem Kunden mittels neuer technischer Möglichkeiten wie Social Media wird zur zwingenden Komponente jeder Kampagne, doch gleichzeitig behalten auch klassische Marketingkanäle wie Fernsehen oder Print ihre Gültigkeit. Beim Kauf eines Produkts sind vor allem soziale Kontakte ausschlaggebend. Beispielsweise informieren sich vor ihrer Urlaubsplanung 40 Prozent der Deutschen online bevor sie als zweitstärkste Informationsquelle zu 28 Prozent Bekannte heranziehen. Besondere Chancen ergeben sich dabei, wie das Zukunftsinstitut in einer aktuellen Studie herausgefunden hat, in der Kombination Online plus Offline.
Neuartige Möglichkeiten bieten Aktionen wie „Corona Light“: Nachdem man bei Facebook über den „Like“-Button seine Sympathie für das Unternehmen bekundet hat, lädt man ein Foto von sich hoch und erscheint dann auf einer realen Werbeanzeige auf dem Times Square in New York. Es ist eine Mischung aus User Generated Content, Do-it-Yourself und der Macht des Web 2.0, welche hinter dem Phänomen des Mitmach-Marketing von morgen stecken.
mehr...Deutschland bleibt Sorgennation Nummer eins
Die größte Sorge der Deutschen bleibt die Arbeitslosigkeit. Zunehmend kreisen unsere Gedanken außerdem um Themen wie Inflation, soziale Sicherung und Bildungspolitik. In einer aktuellen, jährlich und europaweit durchgeführten Studie des GfK Vereins gaben 68 Prozent der Deutschen spontan mehr als drei Themen an, über die sie sich Sorgen machen. Im Durchschnitt nannte jeder Bundesbürger 3,7 Probleme, die ihn nachdenklich stimmen. Damit waren die Deutschen besorgter denn je (2010: 3,2 / 2009: 2,8). In Europa liegt der Durchschnitt hier nur bei 2,4 Ängsten pro Person. Dieser Wert ist zwar im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls leicht gestiegen, liegt aber deutlich unter dem Ergebnis für Deutschland.
Obwohl es noch im Mai dieses Jahres weniger als drei Millionen Arbeitslose in Deutschland geben soll und Deutschland unter den betrachteten Ländern die einzige Nation ist, in der derzeit die Arbeitslosigkeit geringer ist als vor der schweren Rezession 2008/2009, zeigen sich mehr als die Hälfte der Deutschen besorgt über die Lage am Arbeitsmarkt. Die zweitgrößte Sorgenfalte bereitet den Bundesbürgern das Thema Preis- und Kaufkraftentwicklung, gefolgt von der sozialen Sicherung, der Bildungspolitik und dem Gesundheitswesen. Andere Sorgen wie beispielsweise die konjunkturelle Entwicklung betrachten die Deutschen hingegen mittlerweile weniger sorgenvoll.
Auch in Europa liegen die Themen Arbeitslosigkeit (39 Prozent) sowie Preis- und Kaufkraftentwicklung (26 Prozent) den Menschen besonders am Herzen, gefolgt von politischer und konjunktureller Stabilität, Kriminalität und Gesundheitswesen. Die Spanier beunruhigt in erster Linie die hohe Arbeitslosigkeit, die Russen die Inflation, die Belgier das Thema Politik und Regierung und Franzosen, Niederländer und Italiener fürchten Kriminalität am meisten. Die sorgenfreiste Nation bleibt Schweden. Die Schweden zerbrechen sich über lediglich ein Thema den Kopf.
Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier
mehr...Online-Werbung: Neue Zielgruppe, bessere Bekanntheit, größere Wirkung
Größere Markenbekanntheit, Wirkungszuwächse auch in hohen Kontaktklassen und eine neue Zielgruppe – so lauten die Möglichkeiten von Online-Werbung. Um die Wirkung unterschiedlicher Online-Werbeformen vergleichen zu können, führte SevenOne Media eine Werbewirkungsumfrage zur Neueinführung der Mobilfunkmarke FYVE durch. Ein Kernergebnis der Untersuchung: InStream-Kontakte arbeiten deutlich effektiver als InPage-Kontakte. Der Werbevergleich macht deutlich, dass vor allem InStream-Kontakte die Markenbekanntheit beeinflussen. Die besten Wirkungsergebnisse erzielen dabei die MidRoll Video- Ads.
Das neue Mobilfunkangebot FYVE wurde ab Oktober 2010 mit TV-Spots auf ProSieben, in SAT.1 und bei kabel eins sowie mit einer breit angelegten Online-Kampagne im ProSiebenSat.1-Netzwerk beworben. Dabei kamen verschiedene Online-Werbemittel aus den Segmenten InPage (Standardwerbeformen, Interstitials, StreamingAds) und InStream (Pre, Mid und PostRoll Video-Ads) zum Einsatz. Oberstes Ziel der Kampagne war es, Aufmerksamkeit und damit Bekanntheit für die neue Mobilfunk-Marke zu schaffen.
Das Fernsehen ist mit 42,7 Prozent das Medium, in dem die meisten Befragten die Kampagne erinnern. 27 Prozent hatten jedoch ausschließlich online mit der Kampagne Kontakt. Online und TV ergänzen sich damit ideal. Die Bekanntheit einer Marke steigt mit zunehmender Anzahl von Online-Kontakten kontinuierlich an. Während bei Usern ohne Online-Kontakt 5,7 Prozent die Marke FYVE kennen, sind es bei vier bis fünf Kontakten bereits 22,9 Prozent. Bei zehn und mehr Kontakten erreicht die Markenbekanntheit das aktuelle Maximum von 40,8 Prozent. Dieses Wirkungsmuster zeigt sich auch beim Kampagnen-Recall.
mehr...Schweizer Mütter: berufstätig, kaufkräftig, online
Drei Viertel aller Mütter in der Schweiz sind heute erwerbstätig. Neben dem Job kümmern sie sich noch um die Familie und den Haushalt, wobei sie über rund drei Viertel aller Haushaltsabgaben bestimmen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass auch unter den Müttern das Internet-Shopping stark zugenommen hat. Mittlerweile kaufen 49 Prozent regelmäßig online ein. Dies geht aus der Studie „Digital Moms – Das Online-Informations- und -Kaufverhalten von Müttern in der Schweiz“ hervor.
93 Prozent der Schweizer Mütter nutzen das Internet täglich, wobei es als einziges Medium über den ganzen Tag gleichmäßig gebraucht wird und am Abend seinen Höhepunkt erreicht. 63 Prozent der Mütter beabsichtigen sogar, künftig vermehrt im Internet einzukaufen. 36 Prozent gehen auch schon per Handy online. Mit 94 Prozent werden am häufigsten E-Mails geschrieben, gefolgt von Recherchen (78 Prozent) Online-Banking (75 Prozent), Online-Shopping (71Prozent) und Social Networking (57 Prozent).
Von Lebensmitteln, über Möbel und Krankenkassen bis hin zum Auto, innerhalb der Familie entscheiden meistens die Mütter, was gekauft wird. Vor allem berufstätige Mütter treffen vermehrt auch bei Themen wie Finanzen und Versicherungen die Entscheidungen. Nur Autoversicherungen und Unterhaltungselektronik sind meist noch Männersache.
Allerdings kann man Mütter nicht alle über einen Kamm scheren. Während eine berufstätige Mutter für Convenience beim Online-Shopping einen Aufpreis akzeptiert, durchsuchen Hausfrauen das Internet eher nach Schnäppchen. Junge Mütter wiederum sind versierter im Umgang mit Social Media und neuen Technologien. Reifere Mütter shoppen zwar seltener online, geben aber höhere Beträge aus.
Die komplette Studie kann hier bestellt werden
mehr...Je hochwertiger der journalistischer Content desto besser die Werbewirkung
Redaktionelle Inhalte führen durch längere Ad Viewtime zu einer deutlich höheren Werbewirkung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Werbewirkungsstudie, für die OMS eine neue Methode verwendet hat, die verschiedene Messverfahren kombiniert.
Websites mit einem hochwertigen journalistischen Inhalt führen zu einer Verdopplung der Lesezeit. Als direkte Folge erhöht sich die Ad Viewtime. Gleichzeitig wirkt sich eine hohe Nutzer-Seiten-Bindung durch die regionale Verbundenheit mit der Website sehr positiv auf das Marken-Image aus. Beides zusammen führt zu einer deutlich erhöhten Werbewirkung.
Für die Studie wurde ein Messverfahren eingesetzt, in der Lesezeit und Ad Viewtime auf rund 220 Websites der OMS Tageszeitungs-Kombi erhoben und mit einer impliziten Markenmessung sowie expliziten Werbewirkungsmaßen verbunden wurden.
mehr...Chinas Elektroautomarkt boomt
China ist auf dem internationalen Markt für Elektroautos der große Favorit. Zum Vergleich: In Deutschland werden bis 2020 rund eine Million Elektroautos auf den Straßen erwartet, im Land der Mitte sollen es rund 2,7 Millionen sein. Daher ist jetzt rasches Handeln gefragt, denn der Wettbewerb um die attraktivsten Partner ist bereits entbrannt. Dies geht aus der jüngsten Oliver Wyman-Studie „E-Partnerschaften in China“ hervor.
Damit Chinas Automobilmarkt auch einer der weltweit wachstumsstärksten Märkte bleibt, puscht die Regierung dieses Marktsegment mit finanziellen Förderungen für Unternehmen und Kunden wie kein anderes Land. Zudem sind die Rahmenbedingungen in China ausgezeichnet. Die sehr günstige Kostenstruktur, wie etwa bei Löhnen und Rohstoffen, sowie die vielen Millionenstädte und deren kaufwillige Kundschaft bilden einen ausgezeichneten Rahmen für die Entwicklung von Innenstadtkonzepten rund um das Elektroauto.
Doch um zum führenden Hersteller von Elektroautos zu werden, braucht China Partnerschaften mit den internationalen OEMs und Zulieferern. Für die internationalen Wettbewerber wiederum sind Kooperationen, Joint Ventures oder Beteiligungen die Voraussetzung schlechthin, um sich Zugang zum gewaltigen chinesischen Absatzmarkt rund um das Elektroauto zu verschaffen und die günstigen Rahmenbedingungen zu nutzen. „Insgesamt entsteht hier eine klassische Win-Win-Situation“, so Sven Wandres, Automobilexperte bei Oliver Wyman. „Für die chinesischen Unternehmen wie für die internationalen OEMs und Zulieferer sind die Partnerschaften extrem wichtig."
Weitere Informationen gibt es hier
mehr...Das Internet lockt Kunden in die Läden
Internet versus stationären Handel? Ganz im Gegenteil: Entgegen vieler Befürchtungen profitieren die Läden mehr vom Internet als umgekehrt. Die Konsumenten kombinieren immer häufiger beide Kanäle im Zuge ihrer Kaufentscheidungen, als dass sie sich nur noch auf einen einzigen verlassen. Dies ist das zentrale Ergebnis der Studie „The Retail Revolution“ von Interone.
Mehr als jeder Zweite kauft sowohl im Internet als auch im Geschäft ein. Zwar gibt es mehr reine Online-als Offline-Käufer, allerdings variiert die Nutzungshäufigkeit je nach Einkaufsbereich. So schließt zum Beispiel jeder Zweite (48 Prozent) vorrangig online Telekommunikations-Verträge ab, bei elektronischen Geräten und Kleidung jedoch bestimmt ganz klar der Preis den bevorzugten Einkaufsort. Branchen wie Lebensmittel und Baumärkte sind hingegen nach wie vor stark durch den stationären Handel geprägt (91 bzw. 70 Prozent).
Das Wechselspiel zwischen Online und Offline lässt sich besonders gut im Kaufverhalten der Konsumenten erkennen. Fast 40 Prozent geben an, vor einem Online-Kauf ein Geschäft zu besuchen, umgekehrt informiert sich jeder Zweite zunächst im Internet und kauft anschließend im Geschäft. Allerdings geben je nach Branche 70 bis 85 Prozent aller Befragten an, dass die stationären Geschäfte lediglich ihren Zweck erfüllen, jedoch nicht inspirieren. Die wichtigsten Informationsquellen bei der Kaufplanung sind Medien wie Zeitungen, Fernsehen und Internet.
mehr...







