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Fernsehen nachwievor einflussreichstes Medium
Fernsehen bleibt nachwievor das einflussreichste Medium. Dies geht aus der zweiten Studie zur Relevanz der Medien für die Meinungsbildung, der Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM), hervor. Für die Studie hat TNS Infratest aus den „informierenden“ Tagesreichweiten und der empfundenen Wichtigkeit der Medien ein „Meinungsbildungsgewicht“ ermittelt.
Mit einem Anteil von rund 40 Prozent hat das Fernsehen weiterhin den größten Einfluss auf die Information und Meinungsbildung der Mediennutzer Allerdings konnte das Internet in den letzten zwei Jahren mit einem Zuwachs von 13 auf 17 Prozent deutlich an Bedeutung gewinnen. Besonders der Anteil der über 50-Jährigen unter den „sich-informierenden-Onlinern“ hat deutlich zugenommen (2009: 16 Prozent vs- 2011: 24 Prozent).
Den größten Verlust mussten die Tageszeitungen hinnehmen. Sie rutschen um vier Prozentpunkte auf 22 Prozent. Das Radio hingegen konnte um ein Prozentpunkt auf ein Meinungsbildungsgewicht von nun 18 Prozent wachsen. Den Zeitschriften kommt ein Gewicht von drei Prozent zu.
mehr...Hoffnung auf wirtschaftliche Erholung in Europa
Die Verbraucherstimmung bessert sich europaweit, die Rezession scheint überwunden, die wirtschaftliche Stimmung steigt und Wirtschaftsdaten klettern nach dem ersten Quartal 2011 erstmals wieder leicht nach oben. Doch die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise sind noch zu spüren. Viele Verbraucher zeigen sich nach wie vor verunsichert und sind noch nicht überzeugt, dass der Aufschwung in ihrem Land nachhaltig und dauerhaft sein wird. Zu diesem Ergebnis kommt das GfK-Konsumklima Europa, das im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt wurde.
Es gibt in Europa jedoch auch Länder, die sehr schwer mit den Folgen der Krise zu kämpfen haben – allen voran Griechenland. Die Unsicherheit, wie es dort, aber auch in Irland, Portugal oder Italien, weitergehen wird, beeinflusst das Vertrauen der Verbraucher in die wirtschaftliche Entwicklung ihres Landes. Ein weiteres unsicheres Thema ist die Inflation. Bulgarien beispielsweise erwartet zum Jahresende eine allgemeine Preissteigerung zwischen fünf und sechs Prozent. Vor allem Teuerungen bei Grundnahrungsmitteln und Benzin machen den europäischen Verbrauchern zu schaffen.
Viele Verbraucher schöpfen Hoffnung, dass ihr Land die Krise mittelfristig hinter sich lassen kann. Ausnahmen sind lediglich Österreich, wo der Indikator seit Jahresbeginn einen Dämpfer erhält, sowie die Tschechische Republik. Wachstumslokomotive in Europa ist nach wie vor Deutschland. Hier steht der Indikator aktuell bei 50,3 Punkten. Besonders stark gestiegen ist der Indikator in Spanien, Großbritannien, Frankreich, Polen und Rumänien.
Eine Zusammenfassung der wichtigsten Studienergebnisse finden Sie hier
mehr...Im Versicherungswettstreit um Studenten
Knapp zwei Drittel der momentan rund 2,2 Millionen Studenten in Deutschland nutzen täglich mindestens ein soziales Netzwerk. Bei dieser großen Anzahl an Studierenden erscheint die Zielgruppe „Student“ für Versicherer durchaus attraktiv, denn sie zeigen Interesse an einem persönlichen Versicherungsberater, der Informations-, Verkaufs- und Betreuungsprozesses betreut. Facebook & Co. erscheinen weniger kompetent. Zudem geben Akademiker nach dem Studium ein überdurchschnittlich hohes Versicherungsbedürfnis an. So lauten einige der Ergebnisse der Studie „Zielgruppe Studenten" der Kölner Unternehmensberatung MSR Consulting.
Mittlerweile haben bereits 64 Prozent der Studenten mindestens einen Versicherungsvertrag abgeschlossen. Die Suche nach dieser jungen Zielgruppe hat also bereits begonnen. Die Allianz ist unter den Studenten die bekannteste Versicherungsgesellschaft (93 Prozent).
mehr...Europa handelt im leichten Aufwind
Die Kaufkraft in Europa steigt und der europäische Handel kann wieder vorsichtig optimistisch in die Zukunft blicken. Im vergangenen Jahr hatte jeder Europäer 11.945 Euro zur Verfügung. Das waren 2,1 Prozent mehr als noch 2009. Auch der Einzelhandelsumsatz ist im letzten Jahr gegenüber dem vorletzten gestiegen (plus 4,8 Prozent), wobei die Türkei (plus 22,4 Prozent) und Russland (plus 16,3 Prozent) die größten Zuwächse verbuchen konnten.
Die Unterschiede zwischen den Ländern und Regionen sind allerdings enorm: die Differenz zwischen den kaufkraftstärksten Europäern, den Liechtensteinern, und den kaufkraftschwächsten, den Moldawiern, beträgt rund 48.200 Euro. Das fand eine aktuelle Studie, die GfK Geomarketing durchgeführt hat, heraus.
Für das Jahr 2011 prognostiziert GfK GeoMarketing ein Umsatzwachstum von 2,8 Prozent in Europa. Der preisbereinigte Zuwachs könnte aber angesichts der anziehenden Inflation in vielen Ländern geringer ausfallen. Die einzigen Länder mit Negativtrend bei der Umsatzentwicklung sind Portugal, Irland, Griechenland und Spanien.
mehr...(N)Onliner Atlas: Deutschland ist on
Bremer nutzen hierzulande das Internet am meisten (80,2 Prozent). Doch auch die Einwohner Berlins (79,3 Prozent) und Baden-Württembergs (78 Prozent) sind oft online anzutreffen. Hessens Online-Affinität ist im letzten Jahr deutlich gestiegen (plus 2,9 Prozent), sodass das Bundesland im nationalen Ranking mittlerweile auf Platz vier rangiert. Hamburg und Niedersachen teilen sich mit 76,5 Prozent den fünften Platz. Das fand der (N)Onliner Atlas der Initiative D21 heraus, für den TNS Infratest deutschlandweit 30.000 Interviews durchgeführt hat.
Insgesamt zeichnet sich immer noch ein Ost-West-Gefälle bei der Internetnutzung ab: Im Ranking belegen die neuen Bundesländer trotz teilweise großen Anstiegen auffällig häufig die hinteren Plätze. Die Kluft zwischen neuen und alten Bundesländern hat sich damit von 7,4 Prozentpunkten im Vorjahr auf aktuell 6,3 verringert. Lediglich das Saarland fällt deutlich ab. Dort gehen nur 66,9 Prozent online und lediglich 1,6 Prozent der Saarländer planen, demnächst online zu gehen.
Großstädtische Ballungsräume weisen eine überdurchschnittlich hohe Internetnutzung auf. Beispielsweise nutzen Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt die Regierungsbezirke Stuttgart, Tübingen, Darmstadt, Freiburg, Unterfranken und Oberbayern das Internet relativ stark. Gleichzeitig zeigt sich bei Orten unter 5.000 Einwohnern ein kräftiges Wachstum (4,5 Prozentpunkte), was auf die verbesserten und stärker ausgeweiteten Zugangsmöglichkeiten zurückzuführen ist. Um die Möglichkeiten des Internets tatsächlich voll ausschöpfen zu können, ist inzwischen ein Breitbandzugang unabdingbar. Entsprechend steigt die Nutzung dieser Zugangsart in der Bevölkerung kontinuierlich und kommt durch einen Zuwachs von 2,9 Prozentpunkten auf aktuell 52,5 Prozent. Auch in dieser Kategorie steht Bremen – gemeinsam mit Berlin – im Ländervergleich mit 58,0 Prozent an der Spitze, gefolgt von Hessen mit 54,8 Prozent.
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mehr...Unternehmen verhalten gegenüber Collaboration-Tools
Flexibilität am Arbeitsplatz wird heute immer wichtiger. Collaboration-Tools, wie Web-und Videoconferencing, haben hierbei, unter den deutschen Unternehmen, eine hohe Verbreitung: 80 Prozent nutzen diese Möglichkeit um sich zwischen Experten auszutauschen. Doch trotz der hohen Verbreitung, werden diese Kommunikationsmöglichkeiten von nur knapp 40 Prozent auch intensiv genutzt. Dies geht aus der Studie „Fachbereiche im Wandel“, die von Berlecon Research im Auftrag der Hays AG durchgeführt wurde, hervor.
Auch mittels mobiler Arbeitsgeräte wie Smartphones, TabletPCs oder Laptops, versuchen die Unternehmen dem steigenden Bedarf an Mobilität und Flexibilität entgegenzukommen. Ganze 90 Prozent nutzen mobile Geräte, wobei 39 Prozent auch regelmäßig mit diesen arbeiten. Social Networks werden hingegen von nur 42 Prozent verwendet, ebenso Wikis, Blogs oder Skype. Letztere haben zwar eine höhere Verbreitung werden jedoch von nur 17 bis 19 Prozent der Unternehmen regelmäßig genutzt. Dabei halten 40 Prozent der befragten Fachbereichsleiter eine intensivere Beschäftigung mit Wikis, Blogs oder Social Networking Tools für nötig.
Laut Frank Schabel, Marketingleiter der Hays AG, belegen die Ergebnisse „dass Unternehmen aufgrund der sich verändernden Arbeitsstrukturen zunehmend neue Technologien einsetzen. Allerdings fehlen oft noch die kulturellen Voraussetzungen in den Organisationen. Klare Unternehmensrichtlinien sowie Manager als aktive Vorbilder sind hier wichtige Treiber.“
Die komplette Studie finden Sie hier
mehr...Amerikaner schauen mehr Fernsehen
Der TV-Trend geht in Amerika in Richtung Videoinhalt via mobile Endgeräte und Internet. Das traditionelle Fernsehen bleibt jedoch das meistgenutzte Medium über alle Altersgruppen hinweg. Insgesamt ist die TV-Zuschauerschaft um 22 Minuten pro Monat und Person im letzten Jahr gestiegen. Die amerikanischen Verbraucher sind außerdem zunehmend bereit, für qualitativ hochwertige TV-Inhalte zu bezahlen. Weniger als ein Zehntel der US-amerikanischen Haushalte empfängt ausschließlich Free TV. Das fand der aktuelle Cross-Platform Report heraus.
Obwohl die Dauer von Mobile Video nur einen kleinen Teil der Gesamtzeit vor dem Fernseher ausmacht, steigt sie konstant (plus 41 Prozent gegenüber 2010). Auch die Stunden, die Amerikaner mit zeitversetztem Fernsehen und Internet Video Streaming verbringen, nehmen zu. Die junge Zielgruppe der 18- bis 34-Jährigen nutzt diese Funktionen am häufigsten.
mehr...Mobile Apps sind im Kommen
Die derzeitige Bedeutung von Mobile Apps im Marketing Mix hält die Hälfte der Kommunikationsexperten großer werbetreibender Unternehmen für sehr hoch (12,7 Prozent) oder hoch (37 Prozent). Gleichzeitig stuft 46 Prozent der befragten Kommunikationsexperten einer Marketagent.com-Untersuchung die Bedeutung von Mobile Apps als gering ein. Damit scheiden sich die Geister der Marketingverantwortlichen. Für die Zukunft stimmt der Großteil wieder überein: Mobile Apps werden in fünf bis zehn Jahren an Wichtigkeit zunehmen.
Dass Mobile Apps nicht nur ein vorübergehender Hype sind, sondern zu nachhaltigen Veränderungen im Marketing-Mix führen werden, nehmen knapp 80 Prozent der Befragten an. Dieses Marketingtool wollen Unternehmen vor allem nutzen, um Kundenbeziehungen zu verbessern (69 Prozent), zur Imagepflege (54 Prozent), zur Erschließung neuer Kunden- bzw. Käufergruppen (49 Prozent) und zum Absetzen gegenüber Mitbewerbern (48 Prozent). Absatz- und Umsatzsteigerung, Produktneupositionierung und Bekanntheitssteigerung sind nur untergeordnete Ziele von Mobile Apps.
Über die Hälfte der Kommunikationsexperten schließt sich der Meinung an, dass Marketingkonzepte und –strategien für Apps eher von externen Dienstleistern und nicht selbstständig erstellt werden sollten. Dafür halten sie Multimedia-Agenturen, gefolgt von Kreativ-Agenturen am geeignetsten.
mehr...Europäischer Handel geht vorsichtig optimistisch Richtung Zukunft
Im vergangenen Jahr hatte jeder Europäer durchschnittlich 1.945 Euro zur Verfügung, 2,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Unterschiede zwischen den Ländern und Regionen sind allerdings enorm: Die Differenz zwischen den kaufkraftstärksten Europäern, den Liechtensteinern, und den kaufkraftschwächsten, den Moldawiern, beträgt rund 48.200 Euro. So lauten einige der Ergebnisse einer GfK GeoMarketing-Studie, die im Auftrag des ESCT, dem European Shopping Center Trust, durchgeführt wurde.
Der Einzelhandelsumsatz ist 2010 im Vergleich zu 2009 um 4,8 Prozent gewachsen, wobei die Türkei und Russland mit +22,4 bzw. 16,3 Prozent die größten Zuwächse verbuchen konnten. Jedoch steht in beiden Ländern dem Zuwachs eine hohe Inflationsrate (über sechs Prozent) gegenüber und das starke Wachstum ist außerdem auf Wechselkurseffekte zurückzuführen. Für dieses Jahr prognostiziert GfK GeoMarketing ein Umsatzwachstum von 2,8 Prozent in Europa.
mehr...Werbung: Hauptsache selbstbestimmt
Werbung im Fernsehen beschreiben die Deutschen als nervig (47 Prozent). Doch auch Internet-Werbung (21 Prozent) und Postwurfsendungen (19 Prozent) kommen nicht besonders gut an. Das „Nebenbei“-Hören im Radio empfinden nur zehn Prozent der Befragten einer MediaAnalyser-Umfrage als Belästigung. Fast niemand ist der Meinung, dass Print-Werbung in Zeitschriften und Zeitungen (zwei Prozent) oder Plakat-Werbung (ein Prozent) nervt. Der Grund für eine negative Beurteilung liegt in der ungewollten Unterbrechung und damit in dem Eingriff in die Selbstbestimmung des Verbrauchers.
Werbung kann aber auch gefallen: Am beliebtesten ist mit 38 Prozent Zustimmung Plakat-Werbung auf der Straße. Sie gilt als Blickfang, der zum Teil sogar zur Verschönerung des Straßenbildes beiträgt. Besonders gut kommt hier an, dass man nicht zum Hinschauen gezwungen ist und den Blick jederzeit abwenden kann. Auch Werbung in Zeitschriften und Zeitungen spricht 24 Prozent der Deutschen an – was nicht gefällt, wird überblättert.
Ausführlichere Studienergebnisse finden Sie hier
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